Von dem Königreiche pohlen.
zu Losen zu Warschau als König in Pohlen ausgeruffcn und diN4. g?'klönet wurde. Den 7 und - UovemU-, hielte der König in Schweden beyPunitz »n Groß'Pohlen mit der Chur-Säcl fischen liKanrcr.c und einiger L-eval-l^ic e,n blutiges Treffen/ und nöthlgtefie ZU! Rttirade nach Sachsm^ Nunwaren /Wno -7^5. in Pohlcn zwey Könige ^u»uüu5 il. und 1. p^cn
jed.r einen machtigen Anhang hatte. Das mächtige Hauß^orc^ wolle kc ueParthey erwählen/daher sich / essen ^cik-cienten inäiKc-rcmez nenneten- DieS chweden besetzten in zwischen alle Straff n/ damit der König welcher
si b lnskincm Churfürstenthum wachsen eine Armee versammlete/mcht wieder inPohlen kommen solte- Dem ohnaeachtet c-hlizitten sich viele aus Poh-len und Lilthauen/in einem zu Brege den n. fiil.! verfertigten kalamselkc, worin-ne sie sich die E endomirische Lonsw-Iclilte nennen/dem Könige ^uzuko, als ih»ren rechtmäßigen Könige treu zu blechen^ und ersuchten auch alle Stände dieserSendomicischm (Zener.il-Lul^«äelaric)n zu widm en. Den I. Uovembr. ka-men IhroKönigl. Majestät durch besondere Wege zu Tykoczim inPohlcnaus Sachsen an/wo sie eure Unterredung mit dem Czaar von Rußlandhiilten- We»Isich nun die Schweden dieses nicht vermutet hatten/so oblervi. ten siehernach die Gegend nach Schlesien desto wachsamer - um den Einmarsch derSächsischen Arm-c zuverhindern. Da aber diese dennoch im Früh-Jahr ^nnor 706. auffden Pohlnischen Boden kam und von dem General Lieutenant Schu»lenburg geführclwurde sogeriethesieden 25. kebruarü bey Frauenstadt mit de«nen Schweden unter dem General Rheinschild in eine blutige ^6lic>n, und wardgäntzlich von diesem geschlagen/ und nach Sachsen verjaget. Darauff wurdevon dem Könige von Schweden der Einbruch in das Churfürstenthum Sachsenleivlviret/ welcher nicht mehr zu Hinlertreiben war. Deswegen stelleten Ihr»Kömgl.Maj. /^UFuKu5zu den l6./^UA. 1706. gewisse Uzrcczblan-ci>L5, mit ausdrücklichem Befehl/ daß die Lc>mmill.,rien mit dero Feinden auffChristliche billige Wege schlüsselt/inttmmcma machen/unterschreiben und besie-geln sollen. Den l. 5egcembr. 17c>5. rückte der König in Schweden bey Stei-nau über die Oder nach Sachsen/ und den - 4. (24.) ^Lprembkiz wurde der Frie-de zu Alc-Ranstädr mit denen Sächsischen UommMrien geschlossen. Obnun gleich nach der Zeit den 29. Ockubr. der Schwedische General Mardefeldbey Kalisch/ von dem König ^ngnlio, welcher eine Armee von Pohlen/ Russenund Sachsen commanclucte gäntzlich geschlagen wurde; so kamen sie dennochaus Liebe zu dero Erblanden nach Sachsen/den - ;.Uvv. 1706.nachDreßden/den -6 nach Leipzig. Den 7- Occembr. K. v. darauff/ (i7.lk.n.) begab sichder König ^ugutiuz aus Leipzig nach Güntersdorff wo der Grass Piper seinQuartier hatte/ wohin auch der König von Schweden kam/ da denn zwischenbeyden Kö ugm die erste Unterredung gehalten wurde/ die sich hernach in dasSchwedische Haupt Quartier' Alt-Ranstadt begaben. Dm-l.vec. hat derVwrdrer Theil. (Z) Kö-