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H64 Des sechsten Vuches Ozp. Vlll.
i) IZacurm. 2.) L?irc.'.ss>. )) Kluäaclc.
4) l'ecbclmerovv. 5) 1^621122?.
6) ?ukavva, alles Städte/ welche im Vll. Capitel beschrieben worden/da von denen Kosacken geredet wird- Sie gehören alle zu der Ukraine.
§. !2.
Vom dem Gwß-Hertzogthum Lttthaum.
<?-^JesesLand wird von denen Einwohnern Litwa/l-zr.^/^?. nennet- Es bat eine andere Mund-Art als die Pohlen/ besondere l>rm-' legiz, und ward hiebcvor von eigenen Groß - Hertzogen regieret, biß die^o/-/s. CronPolen An. 1501. zu des Königes^- ^lbcni Zeiten/ und hernach An.Vvtctz Is 66. König 5iZi5munclllZ /Luzultuz dieses Land mit Pohlen völlig vereinigethgt. Gegen Morgen gräntzet es an Rußland/ gegen Mittag an die PohlnischeProvintzen Vollhynien und Ukraine/ gegen Abend an das Königreich Preus-sen und die Ostsee/ gegen Mitternacht an Chueland und Liestand. Das Landist fruchtbar/ und ist wegen der guten Pferde berühmt/ die sehr geschwinde auffden Füssen sind- Es wird in zwey Theile getheilet/ nehmlich in das ewndli-che Litthauen und das Lithauische oder Weiß Reussen. Einige rechnen auchSamosstim darzu weil es hicbevor mit selbigem vereiniget gewesen. Der Kö-ma von Pohlen schreibet sich allezeit auch Groß - Hertzogen von MautN-Die Litthauer haben ihre eigene Feldherrn-
I.
Das el'gendstche AlttchnUeN/ I.zr. I.itthuani-1 hat die Ä)sy<
wodschafftm Wilna/ Troki/ Briescia oder Pelesia/ von denm jede ihre be-sondere vittriÄe haben-
I. Die LVsywodschastt N?lwa/I.sr. paUkmam« v^Uncniiz, hat dieseStädte:
a) Wilnachder Wildau/h-ac. Vl!»Ä,die Hauptstadt von gantzLitthauen INder Gegend wo die Flüsse Wilia und Wiln zusammen kommen- Sie hat einSchloß auf der Ebene/ und ein Castellauff dem Berge/ welches Letztere sehr altjsi. Hier ist eine grosse Glocke. Der Ertz Bischoff refidiret in dem NiedernSchlosse/ wo der Thum ist. Die allhier ist Anno r 579- von dem
K önige 8ccx>b-mo gestifftet/ und von dem Pabst (Zrezorio XHl. auch in dem Jah-re bestätiget worden. Anns 165s. ward sie von denen Russen erobert/ hernachaber wieder an die Pohlen abgetreten- Hier werden alle Wochen drey Sab-bath geheiliget: denn die Türcken feyern den Freytag/ die Juden den Sonna-bend/und die Christen den Sonntag.
2) Osmisn,