Des sechsten Buches iv.
I I. Rosenberg, ein Lust-Schloß des Grafen von Oxenstirn zwischenStockholm u^d Upsal, mit einem trefflichen Garten. ^
bil?5^b, bar. eine alte Stadt/ welche weder Mauren noch
Wälle, aber ein festes Schloß auf einem Berge hat / am Flusse Saala, mmenin Upland/ etwa sieden Meilen von Stockholm gelegen. Das Schloß hatKirchen/ Säa! und Z-mmcr/ auch einen schönen pro'pcN. daher die Köngedarauf zu res.ctircn pflegen / wenn sie sich hieher begeben- D'.e Stadt hat ge-rade und saubere Gassen / und kan man von dem Neuen Marck zu allen vierThoren hinaus sehen. DieGtz Bischöffliche Kirche ist von aussen und innensehr ansehnlich / und sind darinne etliche Grabmahle der Könige in Schwedenzu sehen- Sie hat zwar 170;, in dem Brande durch den einaeftllcnmThurn etwas Schaden gelitten ist aber wieder rcpÄrlret- Die Universität all-hjer/ jst^nno I2Z5- bey Regierung briciöalbi, unter demErtz'-Bischoffm^r-Icro gest'fftkt worden- bncceniuz setzet das Jahr der bunclarion dieser ^caclcmiejn das I z o6. Jobann Cnaberg aber in der Beschreibung von Upsal inEngberg» 1 '.76. nach CHristi Geburt. Anfangs hatte sie nur vier bi-osisso-
l///--/" res, bekam aber deren hernach mehr / und ward von dem Pabst 5ixro iv. /rnno1476. gleich der hohen Schule zu Bonomen xrivileziret. e-n-oluz ,x. hat sie
159s. rcliamiret/ weil sie ins Abnehmen gerathen war / und König LulU.VU3 ^«äol^bus hat der prvlechczrum Besoldungen vermehret. Als /inno 1702.den >8- Kbstl die Helffte der Stadt Upsal abbrannte/ so ward das LvlleZiumLuüavmnum und die h:rrliche Libliorbegue kümmerlich gerettet.
I; A!t-Upsal/ oder Upsala c^amaia. ist itzo nur ein Dorffohnweit derStadt Upsal/ war aber vor Zeiten dieResidentz der Könige in Schweden. Vor0/. 5«-/ SDr'sti G burt soll allhier ein grosser Heydnischer Tempel für die NordischeVö'.cker gestanden haben / welchen Orbinux der Schweden grosser Regmt und^?/^,. Heilige / der aus Orient dahin kommen / soll erbauet worden seyn.
/. -4- Sigtuna/ eine Stadt zwischen Upsal und Stockholm/ ist hiebevor5. auch eine Zeitlang der Schwedischen Könige Residentz gewesen. Sie ist imxiii.5cculc> von denen Russen zersiöhret worden.
I s. iLnecöpmg/ l-zr. Lnocvpia, ein Städtgen ohnweit dem See Me-ler gelegen.
l6. Oregrund / b->r. Orcgrunclia, eine Stadt und Hafen.
1^. Aland / bar. ^b^l4vi^, eine Jnsul und Graffschafft IN dem Balti-schen Meer gegen Stockholm über/ zwischen Schweden und Finnland / ist 6.Meilen lang/ und fünff breit- Sie hat viel Brenn-und Bau Holtz/ daherStockholm daraus versehen wird. Sie hat auch allerley wilde Thiere / aberkeine Gembfn und Wölffe. * Der beste Ort darauf ist das Städtgen Castel-Holm, welches mit Holtz und Fischen handelt, 1714. dM28.^ulü warddichJnsul von dem Czaar von Rußland erobert/ nachdem er die Schwedische
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