VStt dem NZttigkeiche Schweden.
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D-e Süd- oder Mittagige Vorstadt ist der -Ott / <n weichem man den mei-sten Theil der Kauffmanns- Waaren / die aus der Moscau kommen / zu verpuf-fen pflegt: Es wirdalloar eine prächtige Börse aufgerichtet/ woftlbsten sich dieKaufs Leute inskunfftige ihrer besten Bequemlichkeit nach versammlen können-
Der See Meier formn t den Hafen dieser Stadt/ und pflegen gemeiniglichdie Schiffe zwischen der Stadt und Schipeholm Anckcr zu werffen- DieserHafen ist wegen seines weiten Begriffs / veste des Bodens und gewaltigen Tief-st/überaus vcrwunderns-würdig; sintemahln dieallergrössestenLastSchisse nichtnur allein gegen die gewaltigen Meeres-Streich/ sondern auch vor allen feind-lichen Anfällen/ aus Ursache der zwey Vestungm oder Thürnen/ Wexholmund Tigma genannt/ welche den Canal bestreichen/ in gröster Sicherheit sichniederlaffen / und dafelbsten still liegen verbleiben können- /^nnc> i s wurdenhier auf Befehl hes Königes ?i. viel vornehme Schweden hingerich-
tet/ und dieses Stockholmijche Blut - Bad wird b-ar. Helena l^ulmienstz ge-nennet.
Vom Königlichen Rcsidentz-Schloßzu Stockholm.
Die Burg/ welches derjenige Pallast / woselbst der König seine gewöhn- ^ >liche Residentz zu halten pflegt/ liegt auf einem Erdreich / das den See-Hafen ^zugleich bestreichen / und auch die Stadt beschützen kau. ^ ^ .
S>eine Eingangs-Thür/fehet auf einen weitläuffrig öffentlichen Platz / derdurch den Graben/ so das Schloß rings umbringet/ von derselben abgesondertwird. Das gantze Gebäude wird von drey weiten Höffen in eben so viel Theile ,,abgetheilet.
In dem ersten Theil findet man die Haupt-Wachten / und sehr groß und ^wohlausgezierteKemärber/ woselbst die Versammlung/ welche das c/ollegiun-/'der ^xecwion oder Vollziehung genennet wird/ zu geschehen pflegt. DerStadt Obriste/ gehet den Ständen des Königreichs darinnen vor/ und schlicht-5/?. xvt.«nd richtet alle vorfallende Geschaffte.
Der ander Hoff enthält die Zimmer in sich / welche von dem König selbstenbewohnet werden; diese bestehen aus vielen herrlichen Gemächern/ und etlichenGalerien/ von denen man aus einem Hoff in den andern gelangen kan. DieAstte der Burg ist dpr Gleichförmigkeit seiner Wohnungen nicht im gering-sten verhinderlich/ sintemahln ihre Abtheilung aller Orten gantz ordentlich ge«stellet ist / auch findet man über solche Biguemlichk it noch em sehr kosibahr undreiches Haußgeräthe- Zur Seiten siehet man die Kön'ghche Capell/ welcheweitiäufftig und sehr sauber; ihr Gewölb ist aller Otten verguldct/ und nntsantz künstlich tthgbtlM BilpkreAlbkit curchgkhends gezicstt. Etliche der alten