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Des sechsten Nuches Eap. lil.
stück des berühmten kvl^rstcmarici, i'/ckonix^e ör-ibc, der aus einem adiichenGeschlechte zu Knudstorp in Schonen den O- 1546. gebohren worden/
^In denen Kirchen/ welche hiebevor die RömiWCatholische aufgebauethaben / wird heute zu Tage der Evangelisch-Lutherische Gottesdienst verrichtet.Die vornehmsten Kirchen sind / die zum Heil-Geist / zu 5r.Nico!-u, und zur lie-ben Frauen / worinnen die Könige gecrönet werden.
In dem Canal liegen stets Schiffe von allerhand Grösse. Der Hafen istder allerbesten einer/ so in der Nord-See anzutreffen/ und wird von denenEuropäern gar starck besuchet- Das Recht so man allda von denen Kauffmanns-Gütern / Ein-und Auefahrt der Schiffe fordert und bezahlet/ erstrecket sich aufeine grosse Summe hinnaus- .
Die Universität ward 1474. t>on dem Könige LbrMano I. Oläcnbm-.xics gestifftet/ und erhielte von dem Pabst5ixcsiv. gleiche Privileg wieLono-NILN in Italien, /^nno 1690. hat König LblW-mux V. allhier eine Ritter-^ca-licmie vor junge vornehme Herren angeleget/ und zu deren guten Auferziekunggeschickte ?rotel!orc-i verordnet- Im Jahr l sl s. ward Coppenhagen zum Pos-sen derHansee-Städte zur Handel-Stadt gemachet- ^nno 1429 hat sie vondenen Hansee-Städten eine Belagerung ausstehen müssen / ward aber von desKöniges Krici X. Gemahlin plulippa entsetzet- ^ruia 1700. ist sie von derSchwedischen Flotte ohne Schaden bomkarclstet worden.
2) Chnfttans-Hafen/ ist gedachtermasse ein Theil von der Stadt Cop-penhagen aufdcr kleinen Jnsul Amack/ wird durch ein Brücke an Coppmhagengehänget/ und mit einer stattlichen korcikcaüon ejng> schloffen
z) Rotschild / oder Roschild/ oder kmicilst, t.zr. Korlcbllcla, oder R.05-klläz, eine kleine Stadt 4. Meilen von Coppmhagen / war hiebevor die Residmtzder Könige von Dänemarck, welche ihr Begräbniß daselbst haben. Sie soll denNahmen von dem Dänischen Könige Koe, und dem Worte KM, welches einBrunn bedeutet/ haben / und im Jahr der Welt; )-4- erbauet worden seyn.
Lkr. lO!2. hat der König5ucn.0rco hier ein Bffchoffthum gtsiifftee. ^nno-sfS.ward dieser Ort von denen Schweden mehrentheils in die Asche g'leget/und in eben diesem Jahre den^.kcbr. daselbst der Friede zwischen Dän.-marckund Schweden geschlossen.
4) Rt«-gstehe/ ein Stadgen/ wo die Begräbnisse der
uralten Dänisch n Könige zu sehen. Hier war im vorigen 5ecniv die trefflicheSttfeld?schegib!i<z>bi.-guc, welche ^n.i6s8. in der Schweden Hände kam.
r) -ch-lsinnor/ oder Elsenör/ i-^r. ttelstngora, eine Stadt am Sund gegender ch tadt Heisinqburg in Schweden über gelegen. Dabey lieget
6) 'Osnenburcz' t-2r. LnronXburgum, ein wohlberestigtes Schloß / fünffteutsche Meilen von Coppenhagen/ ist 1577. von kriäeckcoii. Könige
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