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4 (1719) Von dem alten und neuen Europa
Entstehung
Seite
17
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VdN dem RoNlgreiche Dännemarck.

Es blühet auch heut zu Tage in diesem Königreich die Evangelisch-Lutheri-sche Religion / welche an statt der Papistischen vom König knücncu dem Erstenist eingeführet worden-

Dasselbige hat eine geraume Zeit über seine absonderliche Könige gehabt,und ist bald durch Eroberung, gleichwie unter dem mit dem Zunahmender Grosse genannt/ beschehen: bald durch Verwandschafften/ gleich wie dazu,mahl, als Margaretha des Königs von Dännemarck eintzigePrin-

tzeßin, sich mit dem König von Nordwegen vermählet hatte, gar öff-ters unter die Königlich «Dänische Regierung gekommen, und also fast allezeitder Veränderung unterworfn gewesen, biß endlich durch die Wahl, welchesich zu Zeiten LK-Mam i. eines Grafen von Oldemburg, zugetragen, der imJahr 148'. gestorben, solches der Cron Dännemarck gar erblich verblieben ist-Sintemahl seit derselben Zeit dies- beyde Königreiche vereinigt, und Nordwe-gen durch einen Vice-König, welcher bißweilen seine Hoffstadt zu Bergen / biß«weilen zu Opslo in der Provintz Aggerhuß zu haben pflegt, regieret wird.*Die Insul Ißland und Grönland / welche hieher gehören, sind im 1. Theilebeschrieben.

Das lii- Capitel.

Von dem Königreiche Dännemarck; der Stadt Ko-penhagen; der Friedrich6-Burg. Denen Königen vonDanemarck; Ihrem Stamm-Wappen, Ritter-Orden,Tltuln, Libereyen uno Grabmählern, wie auch vonBcschastenheit des Landes.

5. i.

Von dem Königreiche Danemarck»

Röttlgreicb Dännemarck war vor Alters von denenCiMbern, ^5«^Teutonen, und Sächsischen Völckern bewohnet, diese nenneten sich vii-von dem Worte Godan oder Oan, welches GOTT bedeutet,the Godanon/ rhe Danon/ oder die Dänen, wie denn noch heutiges Ta-ges die Däncmarcker sich selbsten die Danske, und einen jeden besonders 6-0^.Daman, das ist, einen Teutschmann, Teutschen Mann, oder Menschenhnssen. ^.1.

Vordrer Theil. (C) Es