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folgte nm 9. November 1873 seine Ernennung zum Kriegs-Minister, und am 22. März 1879 —wieder nm Gebnrtstng Sr. Majestät des Kaisers und Königs, — dns Avancement zum Genernlder Infanterie.
Von dieser Zeit an datirt also seine segensreiche Thätigkcit für das Wohl der Armee, welcherer mit Leib und Seele angehört und für die er unermüdlich im Rathe Sr. Majestät des Kaisersund Königs — auf dem Mnnöverfelde, wie am grünen Tische — im Preußischen Landtage undDeutschen Reichstage wirkt.
An Auszeichnungen, welche dem so hochverdienten General seit dem letzten Kriege wurden, sindaufzuzählen:
Der Kaiserlich Russische Weiße Adler-Orden mit Schwertern.
Die 1. Klasse des Kaiserlich Ocsterreichischcn Ordens der Eisernen Krone. (Beide schon imJahre 1872.)
Dann am 9. Februar 1873 die Gestaltung der Annahme eines Ehrenschwcrtcs vom Mieadovon Japan.
Am 1. Dezember 1874 die Verleihung des Großkrenzes des württembergischen Militär-Ver-dienst-Ordens.
Am 17. Juni 1875 die Verleihung der 1. Klasse mit Schwertern des Norwegischen Ordensvom Heiligen Olaf.
Am 2. Oktober 1875 das Grvßkrcuz mit der Krone des Grvßherzoglich MecklenburgischenOrdens der Wendischen Krone.
Am 25. Sept. 1875 Ernennung zum Chef deS 2. Hannoverschen Infanterie-Regiments Nr. 77.
Am 13. Mai 1876 das Kommandenr-Kreuz des Königlich Venerischen Max-Jvseph-Ordens.
Am 24. Juli 1876 Rechts-Ritter des Johanniter-Ordens.
Am 19. September 1876 das Großkrenz des Sächsischen Verdienst-Ordens.
Am 26. September 1876 das Großkrenz des Rothen Adler-Ordens mit Eichenlaub und Schwer-tern am Ringe.
Am 5. Oktober 1876 das Großkrenz des Königlich Württembergischen Kronen-Ordens.
Am 23. Dezember 1876 das Großkreuz des Belgischen Leopold-Ordens.
Am 8. Mai 1877 endlich „als Beweis Allerhöchster Anerkennung und Wertschätzung" dieUmbenennnng des Forts „Woipph" bei Metz, welches nun den Namen: „Fort Kameke" führt. —
In der späteren Stellung als Kriegsminister, Mitglied des BundcSrathcs n. s. w. erhieltSe. Excellenz den hohen Orden vom Schwarzen Adler (Allerh. Cab.-Ordrc Metz 1879. 25. Scptbr.)und mit dem Stern der Großeomthnre des Hohenzollernschen 2) Hansordcns begnadigte Sc. Ma-jestät der Kaiser Wilhelm I. den General von Kameke. In den Sommermonaten suchte dieser inHohenfelde alljährlich Erholung von den Berliner Anstrengungen; der Telegraph brachte ihm abertäglich Bericht ans der Leipziger Straße. Die Cöslincr Obcrpvstdireetion mußte nach Hohenfeldeeinen ebenso pünktlichen Dienst unterhalten, wie nach Varzin.
Jetzt, nunmehr seit langen Jahren, genießt der General die Ruhe des Landlebens. Hohen-felde ist der Wohnsitz geworden für einen Minister auS der Familie Kameke, wie ehedem vor fastzweihundert Jahren. Den Hohenfelder Park, die Eichenallee vor dem alten schloßartigen Hofe Ernst
3) Die Allerhöchste Cabinctsordre Berlin 1883, 3. März genehmigte das Abschiedsgesuch des Kriegs- undStaatsministers von Kameke, welcher als General der Infanterie in den Ranglisten der Preußischen Armee auchfernerhin zu führen sei. Darauf verlieh am 6. März in einem persönlichen Handschreiben Seine Majestät derKönig Wilhelm unter huldvoller Anerkennung der Verdienste des Generals seinen Hausordcn von Hohcnzollcrn(Stern der Großeomthnre).