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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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3?ctc|)tra<je uit& SSevtcfotiötutften

91ad)trag 51t Seite 60 2 ).

2Bir fyafceit, bev auf @. 60 gegebenen 3 u (d8 e gemäß, nod) einige ©ortejit fagen über bie ^3fatjgräfliche SBiirbe itnferer gamilic, itnb eilt»teitenb, über bie »Pfalsgrafcn im ?lUgemeinen.

$>ie fPfaljgrafen »raren ohne Streife! ursprünglich, namentlich gegen»über ben ©enbboten, bie oberften «fjofbeantten; itt bfefer ©tgenfc^aftmag ber sott unb ©. 513 aufgeführte ^Sfatggraf 5tnfelm ju betrachtenfet)n. ©ßater tarn ben Sßfaljgrafen, im Qluftrag unb alb ©teübertreterbeS Äatferb, bie 2lubübuitg ber dielchbjuflts, bie Qluffi^t über bab Oieichb»gut unb bie 33ermaltung beffelbett ju 3 ).

3n alten Reiten hatte jebeb ^erjogthum beb beutfchen dleicheb feinenißfaljgrafen 4 ). illod» nach ber SWitte beb jmolfteit Sahrhunbertb (1160)fontmen „de Rheno, Saxonia, Bavaria", 1198 Burgundiae 5 ) unb felbftnoc(> im 13ten Sahrhnnbert öon lederen jtoei Säubern »Bfaljgrafett bor. $a=gegen haben mir feinen CPfat^grafen gefuuben, melier ffch aubbrücfltch nacf)©chmaben gefcfmieben, obgleich eb, bei ber ®ebeutung biefeb äöcrjogthumb,beit sielen alten faI5eit beffelben, unb ben jahlreichen barht liegenbenÄammergütern (fiehe ©tälin I, 521 u. ff.) feinem Streife! unter»liegen fattn, baß ©chmaben auch feinen iPfaljgrafen gehabt hat. QUb folchc

1) SSSiv halten eb für jmecfmäßig, bie größereu «Nachträge toorart3«fcf;icfett;bie übrigen folgen nach ben ©eitettjablen.

2) Oft nach »Beilage 4, @. 535 einjnfcf;alten.

3) 1122. Otto palatinus comes, qui tunc temporis advooatiam gerebatsuper regni bonis. Mon. boio. 15, 370.

4) In tiutschen landen hät jeglieli land slnen plialenzgräven ... Swabenhat einen .. (8anbrec(t beb @d)»aöenffnegetb @. 99, Ausgabe oon SBacfer*naget).

5) Pertz, mon. II, Leg. 127. 202.