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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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würben, »erringerte bcrt Sßerth ber übrigen unb machte beren 93erwat*tung fdfwieriger, baljer beu 33efi^er jum SSerfauf bcS 9?cftS geneigter.

6) häufige ©üter = SBerfäwfe nnb ©dfenfungen bcn ( Seiten bergrafen obe r beren 8e^enS=8eute an fflöfter waren für bie ^errfd;aftfid;eÄaffc um fo nad;theiliger, alö bie Oüter baburdj gewöljnttd) abgaben»frei würben. — SBaren fie Seifen, fo würben fic eigen, nnb ber Seyens«herr muffte ben Setjenbmann entWeber bed barauf fyaftenben ©ienftcö ent»binben, ober bemfclbcn ein früher unmittelbares ©igen 31t Seifen beschreiben.

7) ©ie bieten SSafatlen unb ©ieuftleute, Weldfe bie ißfatj«gr afen Ratten, abforbirten oljne $weifel e ' nelt bebeutenbeit £lfeil ber©infünfte ber §errfdfaft J )-

8) ©ie gelben au unb für fid;, uttb bie babitrd) toielleidft in lfbh e *rem ®rabe, als geWöffultd;, geforberten ©ienftleiftungen ber 8elfen8leuteberurfac^ten StuSgabcn unb mancherlei 2luSfälle in beu Sinnahmen. SSmag bieg namcntlid; boxt ben gelfben gelten, Welche baS ©übingifdfe§auS unter $. SKubolf boxt §abSburg führte, benn in bie $eit berfelbettunb bie folgenbeit Salfre fallen bie meiften SSerfänfe beS ©öfj I. unbber @d;eerer.

9) ©er Slnfwaub ber fßfaljgrafcn (namenttid; lpugo'8 II., DlitbolfS I.unb II.), weldfe es liebten, mit großem ©efolge auf ben 9teidf «tagenber Äaifer 31t erfd;eiueu, war ohne Zweifel bebcntenb. 2lud; ihr £wf«unb fRegierungSWefett war, ihrer Stellung 2 ) angemeffeu, auf h°h em

1) 2>a8 Stößer SBebenlfaufen ^attc bei bem Sauf »on X. auch „ solutionespenfionum" au mehrere ßSerfonen übernommen; fiehe auch oben S. 451. 452toerfdfiebene Seibgebinge.

2) $ie h®he (Stellung beS tßfatjgrafen » on X. ergibt fid) aus beffen Stangim „Staats »Satenber" aus beut Anfang bes breisehnten 3ahrl)unbertS. Stach ben§erjogett, beren Steihe ber son Schwaben eröffnet, folgt ber 9tbeittifd)e ißfatjgrafunb auf biefert ber „Palatinus de Tuwingein", auf welchen bie SJlarf»unb Sanbgrafen unb jutetjt bte ®rafen fontmen. ißerh, Strchib b. ©. für ä. b.®efd)icht8tmtbe 7ter 33b. S. 628. — 37?it ber in ber SJlitte beS jwölften 3ahr«hunberts ber gamitie oertiehenen ißfatjgrafen'SBürbe hängt ohne gweifet auch berenSBapßen, bie gähne» jttfammen, welche bie ißfatjgrafen auf ihren Siegeln, bieim 12ten unb 13ten 3al)rhunbert beinahe ausfchliefjlich 9teiter«Siegel flnb, aneiner Stange gut Stechten, unb im Schübe jur SinJen haben. Obgleich biefetbebie gorm einer felsigen Strien ■■ (ißrojeffionS») gähne hat, fo bejeichnete fie bochurfprüngtich ohne gweifet baS 33efeht8haber:2lmt über baS faiferliche Slufge«bot ber ipfaljgraffdfaft. Stach St6t SEübtnger bon St an beuten hatte ber3t u (Pfeife gweig einen biertheiligen SBahheniS^ttb bon @otb unb 3totI), welchegarhen, es finb bie alten fchwäbifdjett, auch baS ißfaljgräfliche SBahhen hat.