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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
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fehbft fei her toirtemb. ßormimbfd?afthtd;en Regierung baffen, baß tfjtttunter beut 24. 3uht eitt Segitimatton« * ©d;ctn ert^eitt tourbe ').

33oit feinem 8eben ift toentg befannt. @r Ijatte in feiner 3'ugenbfriegbbienfte genommen, fichtbaßfer unb mannhaft" gegeigt, unb tourbejum Äommanbanten be« ©c^foffe« Rolfen=5£übtngen befteüt, ba« er am16. (September 1634 an ben §ergog ßott Sottjringen iibergab, ba etnur 70 ffliirgcr jur ©efafcung f)arte, unb bie ©tabt nebft ber Unißer-fität ficf» bereit« ergeben Batten. 2ßeit er aber iregen foleber Uebergabeiner SBerantmortung befahren, fo betoarb er ficht 1642 um ba« afabe*itufdfe ^Bürgerrecht, für fich; nnb feine gamihie, um ficht bod; einigen©d)u£e« getröften ju tonnen. ®ie Unioerfität tegeugte ißin auch;, baßer ba« ©dfhoß nur auf ih;r unb ber ©tabt inftänbig .gurebett übergebenIjabe. @r hjeiratfyete eine Siübinger 23ürger«tod;ter, geb. @nßtin,mit toelchteß er eine 3Tod;ter 2)?aria unb mehrere ©ßljne, §an8 Son*rab, §an« ©eorg unb Sutiu« gviebrid), ergengte, tneheft' heitereißm manche ©arge matten 2 ) unb bor ißrn ftarben 3 ).

1) @r febrieb ftd) §au8 ©eorg tooit Bübingen unb führte in feinem Saftßen-fchilbe bie Shübingifcfie gähne mit ber Snfitl, htie auf feinen ©riefen unb bem©ebenfflein feiner Sinber auf ber fitbltchen «Seite ber Stabtlircfte in X. jet fehen.

2) §anS @eorg, ber Sohlt, hatte bie Unioerfität ohne Siffen unb Sittenfeiner ©Itern toertaffen, unb War in ®ieufte eine« ungarifchen ©rafen getreten;3fuliu8 griebrid) hatte fich, gleichfalls eigenmächtig, nach Sien begeben; beibe em*ßfahl ber Skter in einem (Schreiben bom 20. tttobbr. 1650 bem23etter ©arett*büter", ber bamals in Sien war, unb gab benfelben mamhertei oäterlid)e ®r<mahnungen; fo fc^ärfte er bem ©eorg ein: er möge bei) (eben befj graßenjimmerSmiieffig gehen, wie aud) be8 ungarifth Starlheu Sodeßer Sein8 ftd) bei) 2eib nichtbot! ober 51t biet faufen, fein Stubiren fotte er nit gar oertaffen, fonbern wenig-fienS fein lateinifd)e Sprach heb ben Herren Superintendenten exerciren it. a. m.

3) Julius griebrid) ftarb ben 8. Stejember 1654 in einem ädter Bon 23 '/sfahren, Ooljann ©eorg ben 8. Januar 1657; ber ©ater im 73. 3ahre anno 1667,3. ttiobbr. 3 dt er f«gt (in feinen ttJterfwürbigfeiten ber Stabt Söllingen 1743,S. 47), er erinnere fidf, bafj noch 1701 in bem ©almer 2tmt eine gemiffe*gerin" gelebt habe, welche bon bem Scblofjhauptmann §an8 3erg bon 2aibin*gen abfiammte.