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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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Uten beS griebrid) ©eorg, um baS ©nabengetb auSfteltte, ift batirt beut5. 5Wärj 1620, uttb bie Soflmacht, toeldje bie Sormüuber ©berljarben,Herren ju Limpurg, beS f). fKömifdjctt 9feid;8 (Srbfchenfen unb fürftfid)wirtemb. Sanbhofmeifter, jur Uebernahme beS Seyens jufteüteu, bcm9. Gutü 1620.

§1(8 nun enbtid) bte SSormnubf^aft bie lättgft erwarteten ©elberergeben Wollte, geigten fid; nette @d)Wierig!eiten.' ©ein 8id)teued'fd)en21mtmann Söotper, ber baS feit 1610 nicht auSbejahlte ©nabengelbitt (Stuttgart ergeben weilte, erftärte man, baffetbe feie bloS bott 1619au geredjmet bewilligt, worauf bie 23eruiunbfd)aft am 12. gebr. 1620bett fperjog inftänbig bat, es möchten bie rücfftänbigen ©itabengelberauSbega^tt, ober, auftatt beffett, bie jungen ©rafen mit ihrem §of*meifter, einem praeeeptore unb jweien Gütigen in beut fürftiidjen Col-legio 51t ©übingen eine $eit über foftfrei erhalten werben. Siber WeberbaS (Sitte nodj baS Rubere würbe bewilligt.

Sin anbereS fpiuberiiiji, bab fief; ber 5IitSbegaljluttg ber pffigen©clber entgegenfteiite, erwuchs aus bem Sergleid;, weldjen ©raf (Sberljarbmit ben Sormünbern bon SonrabS natürlichem ©ohne 1606 gefd/ieffen.

®a bie Sormünber ber <Sberf)arb'fcf)eit @öl;ne, aus Süattgel anSOiittetn, bem genannten Vertrag nicht immer nad;gefommen waren, fomanbten fid; bie Pfleger beS §attS ©eorg wieberhoit mit ber l;öd;ftin»ftäubigen Sitte an ben tperjog ron 20., ihnen ju bett rücfftänbigen3infeu öerljolffen 31t fein, ber fich bann aud; bahin refotbiret, baj? bonber Sehengiit nichts feile hinauSgebolgt Werben, biß baff §anS ©eorgenPfleger befriebigt, auch b' e 3000 ft. §auptgut oerficfjert feiett, bem ge»ntajj ben 8aubtfd;reiberei=33erwalteru auch Sefeljl ert^eilt würbe.

®ie Sormuttbfchaft ber (Sberharb'fdjen Äinber oerglid; fid; nunmit ber beS fpattS ©eorg (3. Guli 1621) bahin, bajj fic biefer 50fl.baar 6egat>lteu, uttb eine Slnweifttttg auf 400 fi. Cetjeugilt juftellten.

Gm Gahr 1622 traf bie bietgepriifte ©räfin (Slifabeth baS Unglüd,ihren älteften <Sohn, griebrid; ©eorg, ju bcriieren. ©erfelbe War, fichfeines ©rafen * unb §erreit = ©taitbe8 ißerfoitett gleich 3 U wad;ett, unbetwas gu berfuchen, in beß burd;lauchtigen hbchgeborneu gürften unb|)erra, §errn ©eorg gricbricf>ett, ®tarfgrafen jn Sabett unb£>ad;berg *) armee eingetreten, madjte bie ©d;lad;t bei SBimpfen

1) Schreiben ber ©räfin Slifabeth an $erjog Gofjann griebridh bon S3J., bem7. Oltober 1622.