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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
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596
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bie 200 ft. ©nabengetb*), ebenfo Wenig bie 80,000 ft., tuetd^e ber tper»30g 0riebrid) oon SB. beitt ©rafen Äonrab üerfprodjeti, unb biefer auffeinen SBritber ©bertjarb überzutragen bat. (

Unter bent 25. Dtoüembcr 1611 erinnerte bie SBittwe beß lederen,bie nun über bret Safere erfahren, in »na« traurigen ©tanbt fie unb itjrSBaiftein burcf; baß unjeitlidfie Stbteibeu ©bertjarbß geraden, ben tperjog»Ott SB. an bie oertröfte ©nab, baß 33erfpred)en (ber 80,000 fl.), foweitanb ®raf Äonraben befcfteljen, unb bat feiere itjren ©öljnen ju=fommett laffen 31t motten, wobei fie auf itjre geringe £errfdjaft, bienod; basu mit großer ©djutbentaft betaben feie, unb ben im Söirtem*bergifd/en ©ienftc erlittenen SSertuft ber fd;önen,£tid;en .jperrfdjaftS3nrgait tjinwieß.

9fad;beut bie 50tutter unb bie SSormünber ber jungen ®rafcn am22. Stärj 1612, 10. JOtärj 1613, unb 24. 5Dtärj 1614 oergeblid)monirt Ratten, wiebertjotten fie am 7. SIprit unb 26. 5DM 1614 ifjreiöitte in ber tRidjtuug, bajj fie barum einfamen, möchte itjneit, ftattber 80,000 fl., baß ©örffte Dforbweiter (int S3reißgau) gegeben Wer»ben. Stuf oietfiittigeß Stnmatjneu ber 5Diutter, SSormünber unb jungen®rafen fctbft, mödjte baß ©nabengetb unb bie befagte ©ratififationenbtid; außbejatjlt werben, jumat ber ettifte ©otjn 31t metjrer feinerquatificirung in bie g remt, e gefcf;icft toorbeu feie, mürben ber Ä'anjterunb bie ^erjogti^en Statte mit Stbfaffung eiiteß ©utadjtenß beauftragt,worin fidj biefetben barüber 31t äußern Ratten: erfttid), ob bie SSormünberim Planten itjrer SDtünbet mit bem SDtanntefjen ber jätjrtidjen 400 ft.betetjnt werben fotteu; 3Weitenß ob baß ©nabengelb ber 200 ft. bemätteften unter ben brei jungen ®rafen 311 bewilligen feie; enbtid;, wie fidj mit bem recompens (ber 80,000 ft.) an ®etb ober mit bem(Dorf Dtorbweiter oertjalte.

hierüber war bie am 16. SDM 1618 eingereichte SDfeinung berjftättje fotgenbe: ©ß liege fein ®runb bor, bie erbetene S3eleljnung mitbem SOMmtetjen 311 oerweigern, ba bie Setjengitt bercitß bißber außbe*3atjtt worben feie, unb fotdje tängft baß placet beß lierjogß erhattenfjabe, unb nur bei bem secretario (Scheden Oertiegen geblieben feie.tDaß ©nabengetb ber 200 ft. feie atß eine pcrsonalis gratia auf ©ber-barbß abteben ertofdjeu unb gefatteu, batjer ber §er3og uit fdjutbigfeie, beffen «Söhnen ober einem berfetben fotd/eß 3U geben; bieweit aber

1) $iefe8 bloß Bis jum Satyr 1610.