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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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571
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3« beut toerheerenben Äriege, welker 1494 jicifc^en bat „Sd)ma*bcii" (Oeftreidjwrn) ltnb Sdjwcisern auSbrad), Würbe ßonrab auef; bc»uuruhigt. Sr fd)rieh am 12. (September 1494 an bte fürfidftigen cr=famcit mtb wifen burgermeifter rnib rate 31t grtburg, feine lieben infonberguten friitibe, baf; er l;abe fageit Ijören, es äie^e bemnäepft ein bffrttrmtb fammlung 31t fuf?, oef) ettlicper retffiger giig, in baS ©reiSgatt,wooon Weber ihm, noch bem lautoogt, noch fonft Semanben etwas Oer*!ünt werben feie. Sr bitte nun bie Sogenannten, feine lieben nach«puren mtb gutte früubt, früntfidfen, ihm, wenn fic Äenntnijj reu berSache hätten, burd; feinen 23otten fegleid; barmt IDJittpeilung 31t machen,baitiit er fid) aud; barnad) richten uttb bejj rerfetjen fötttte 'l. Serie!attö bem streiten Schreiben SfonrabS retn 15. September 31t entnehmenift, litb tptt hierauf ber Dfatl) tt. f. tr. ber Stabt greibttrg 31t einergcntciitfcf;aftlid;ett fßcfprechuttg, was itt ber Sad;e 31t tfjun, nach Sßalb*tircp ein, worauf er antwortete: er würbe gerne bal^itt temuteu, uttbbefonberS bereit feilt, ben fdfabett beS Sfiarfgrafen ron fRöttlen 2 )(§acpberg) abwettben 31t helfen, aber ber lautrogt habe ihm gefdjric«bett, bett 3Un mtb bie far 31t rerfehett, nieman überführen 31t laffett,was bereits für 300 pferit ttttb ettlid) ju fuß rerlaugt werben feie. fSaer nun feine Ceute sur ^Beobachtung beS 9?h c m3 abgefanbt habe, foftehen ihm weber fttedftc nod) pferit 3U ©ebote, nach Sretburg 31t font»tttett, werbe fid) aber bafelbft cinfittbcn, fobalb es ihm möglich feie 3 ).

2llS ber faiferliche Catibrogt im SreiSgatt jur SBeilcgttttg ber ernft«tid)en §ättbel, welche itt golge beS 23cfud)cS ber (äbringer Strd;weih 4 )

1) Schreiber II, 592.

2) ©bematige« ©eptoß im 2Biefentbat, 2'/z ©tunben »onSBafel; ©cploß ltub^errfdjaft Sbötelit waren im löten 3abrbitnbert marfgräftid;4<ubbergif(be8 ißefiptbum.

3) @ dj r e i b e r II, 593. 594.

4) (Sonntag ben 16. Stuguft waren biet junger gefeiten bon grpburg, fepusmaetjerfneept, bürgerfön unb attbere binuS (nad) ©bringen) bff bie fitwi gejogett,einer guten fruntlicpen meinitng. SBegett einer unbebeutenben Sad)e fielen bte©bringer über bie greiburger per, ,,fcpuffett, fcplitgeit, flauen unb würfen" aufbiefe, berwuubeten einige fdjwer, unb ein greiburger blieb tobt auf bem ffitape.Sicfi ©enugtbuung ju berfepaffen, befcploffen bie greiburger ben anbern SEag, „mitmadjt ptnuS je jiepen, ein puren jefjen ober jwölff 3e fapen, funb man aber uie=mau im ®orff, baitnjentat nit aitber« tun, bann etn ftpledpten abenbtrunf bttbbann wieber beim je fepren." ©8 jogett 700 Oftann nacb ©bringen, fdiibeti aberfeinen „puren." ®a bie greiburger bett ©briugent ben „SB eil! off" in ibre Stabtberboten, fo wud;8 ber §anbet für bett ?anbbogt. — Scf;reiber, Urfunbenbud) H-