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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
552
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geftifteten ßanbfriebcn wofft [elBft nicbt biet ©uteS unb lange ©alter jtt.©er töraueb ber ©rofjen, ihre §änbet unter fief; (unb bereu gab esimmer) mit ben SBaffen in ber §anb aubjumac^en, war jn tief einge«wurjett. ©o fetten Wir batb wieber, treu ber faum gemachten Sühne,unfere ©egenbett ber ©cbauptab bon gelben werben.

®ie Beigelegte geljbc jwifdjeu 3°^ ern § Osenberg *)fdjeint nad) furger fßanfe wieber toSgebrod;en ju fein. ©arauf weistbie 9?oti3 ber ©inbetfinger £t/renif junt 19. tüiai (1287) hin, nad;wetdjer ber jüngere ©raf jyriebrieb bon 3 D ^ erlt gefangen würbe.SKarfgraf ^ermann bonSaben 2 ) unb feine ©ötjne nebft ©enoffen 3 )fielen mit 6000 SDiann ju SRojj unb 31t gnf über beit ©djwarswatbin bie oberen ©egenben ber ^ot)eubcrgifd;en §errfd)aft ein, fd;tugen fid;am 17. Qfuti bei ber gefte SIttenfteig, au bie ber SDiarfgvaf „Sin-fpradj" tjatte, mit ©raf 3?urft)arbt bon Röhenberg, Wobei biete ge-fangen unb getöbtet würben. Stm 15. Sluguft würbe bie 33urg bon benenbon Sntacf) unb ben 23urgteuten übergeben 1 ). Sngwifct^en Ratten bie©rafett bon SBirtemberg unb .fjelfenftein mit ©enoffen, begiinftigt boneiner attgemeineu 23cWegttng ber ©täbte am Sit) ein, unb ber (SrtjebuugbeS Slbts boit ©t. ©alten, eines gebornen ©rafeit bon SJtcntfort, benfaum beigelegten Äarnpf wieber begonnen.

©er ©raf bon Ißirtcmberg tjatte (wir biirfen es fidjer annehmen)rtid^t nur feine 3 lI f a Ö e / bie dauern bon Stuttgart 311 fd;teifen, fetjrmangelhaft ausgeführt, fonbern bagegen bereits angefangen, bie bcfd;ä-bigteit unb niebergeriffenen SBerfe wieber auSjubefferu unb aufgurid;ten.®ie beiben ©rafen 311m ©ehorfant, 3ur fftuhe 3U bringen, unb befonberSben SBirtcmbcrger 311 süchtigen, erfcfjien Ä. fRubotf 5 ) mit einem anfeilt-

1) S« Waren oljne 3weifet (Srbfireitigfeiten biefer Beiben ju einem Stammegehörigen gamilien.

2) ©ie Bierauf ftch Bejiehenbe Urfunbe in S (Bab. ©efch. 2, 25.) fpric^tBon bent atfen SDtarfgrafen btubolf.

3) Unter biefen Befanben ftch (nach ber erwähnten Urfunbe) aud? bie btitterBon SBatbecf unb bie ^emmefinge (Bon jtupfnngen).

4) ätobb fagt, fie feie bnreh Sterratt) gefallen. (Srft an ©eorgii be8 folgen»ben Saures traf S. fßubolf Qsinleitung jur Beilegung beä «Streit«.

5) SlufgeBote Batten ihm jugeführt: iffaljgraf Subwig Bei Sttbein, bie ©rafen

Bon Oetingen, ber SBurggraf griebrich Bon Sßiirnberg, §erjog Äonrab Bon ber Sted,

bie ©rafen 2ll6ert unb Öurfharbt Bon $ohen6erg, Utridj Bon Sdjettlingen, Soitrab

Bon StaiBingen, ^eintid) Bon greibnrg, bie greien ©otfrieb Bon Hohenlohe, Sonrab

Bon 2Bein«Berg mtb Stnbere, worunter ohne 3 w eifel aud) ltnfere Beiben Sdfeerer.