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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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einmal (im 3afyr 1160) äff „®raf bon Sregens" ') auf. 91ad;bemfein ©ofm S8ertf;olb im 3aljr 1167 auf einem iRßmerjuge geftor&en 2 ),mar bon feinem ipaitfe nur noch feine -Tochter 3b a, ©emahlin beb©rafen Sllbert bon ^afffburg 8 ), übrig. ®a er, „ein baft (febjr)alter SKann", nad; bem £obe feineb (Sohnes, feine s Jfad;fommen mehrjit Reffen f^atte, fo hermachte er bem ff. Zarbaroffa, beffen treuerSln^änger er mar, äff fein ©ut, wofür fein S£od;termann anbermeitigentfdfäbigt mürbe 4 ). — 9fitbolf ftarb 1180 auf einer Pilgerfahrt in'8heilige Sanb.

üiubolf bon Pfullenborf hatte nad) bem alemannifdfen ©efetje 5 )an bie ^interlaffenfdfaft iRubolfS bmt Zregenj feine rechtlichen21nfbriid)e; ©lifabetl), bie einzige ©rbiit biefeS, befähigte fiel; nm fomehr jum eintritt berfelbcn, äff fie einen Zollfreien h e i ra thete.<3ie, begieh'üngsmeife ihr ©emahl, trat aitd; nach ihrer Zerljeirathungbie ©raffdfaft Zregenj an (f. bei bemfelben jutn 3al;r 1158).

Senn and; bem Pfullenborfer ©rafen, ber fid; 1160 ©raf bonZregenj fd;rieb, Ülntheile 6 ) bon ber ©raffd)aft Z. zugefallen finb,fo maren biefelbeit bod), mie aus ber ®efd;id;te beb Pfalzgrafen fpugo II.,feiner ©ohne nnb ©nfel herborgelft, nicht bebeutenb. giir ben 31t hof*fenben OlMfall an ©lifabetl) bon Zefi|ungen, toeld;e ber pfuHenborferfid; etma mibcrred;tlid; zugeeignet hatte, fonnte ber llmftanb itad)=

1) Lang, reg. boic. I. 235.

2) Tsehudius I. @. 84.

3) Si(pnorDStt>, @efd)idjte bes §aufe8 £>absbnrg I, 37.

4) Tsehudius; Ottonis de St. Blas. Chronic, cap. 20.

5) (Sin etlatanteS SBeif^iet biebon, baß Siebtem, wenn autf; nocf> nab ber«wanbte männliche ©lieber ibves §aufeä am Seben waren, bie bäterlidje (Srbfcbaftwirllicb plant, liefert bie ©efebidüe ber §obenftauf en. Äönig ißbilipb bon§obenflaitfen (f 1208) hinterließ bier SEöcbter, unter welche bie ©üter beffelbeubertbeitt tourben, oLgteicp noeb ein ©tammbetter, ber Äaifer griebridj II., ©obit£einrid;8 VI., borbanben War. SBei ber 23ermäblung ber jweiten Swcbter fiihtigibbilibb^ mit bem ^erjog § einrieb Bolt SBrabant Würbe in bem £>eiratb8=2krtragauSbrüctlicb bemerlt: „et illa filia sueoedet in hereditatem paternaan cum aliisfiliahus Domini Begis, seeundum jus et o ousu e tudinem Theutoniae." —Sfebfcber, baä (Srbrecljt ber abeligen Swcbter; >jeitfd)rift für beutfd)e8 Stecht,6. 23b. ©. 274.

6) §ieju geborte obne ämeifet bie SSogtei über ß>bur, welche boit Stubolf

bon SBregenj auf ben bott Pfntlenborf übergegangen war, wobl weil jener leinen

©obn batte.