— 466 —
gekaut, ausgeführt würbe. 3m 3aljr 1439 mürbe baS „©tift"§errenberg errichtet itnb bie Pfarrei betttfelben tncorforirt. 3m Herren»berg mar auch eilte fircfie gunt lj. ©eift.
fDie ©tabt Ijattc 3m 3ät ber Reibung einen Sbiarft (50iar11=flaf;), auf bemfebben Waren ber „@tocf", bie S3rot = mtb fybeifdf> =23anl, unb ein SBrunnen. — 23ou f)äitferh Werben befonbers anfge=fiibjrt, aitfjer beb @cf;ubt^eipen §aitS am 9Karbt, Rebeln fcb. £>itS, bebSenleu §itb, ein gefeffe 33itrd;artb feligett, beb 93cgtb, fcimmtlid; imoberen 3d)eib ber ©tabt, in weldfeut aitcf; bie gräflichen keltern waren.?bitd) jwei SabftuBeit mib Sirthslfäitfer Werben genannt. Slufer*b;abb ber ©tabt, gwifcf;en berfetbeu mtb ©ultftein, an ber Simmer, bageubie fed;b (gräflichen) SM^len J ): bie £Htuit = 2)Mi, beg Citgett SDciiIi,©d;abe=9)Mi, Pfaffen»bDinti, (Dorff «SJhtli 311 ©ilftaiit nnb bie Drain*9L>?ü^be; eine 3iegelljittte, eine „©teingrub", nnb jwei (gräfliche)©eett 2 ).
33 efi h ttn g ett n. f. w. ber ^ßfalggrafeit in nnb bei ber ©tabt, nnbberen ßiiifommen 001t benfelben 3 ). ® er Äirchenfafc, bie 3 e h eniteu nnb bab SBibern; bie keltern („bier fätterböm"); bie 3i e 9 e ^hätte, Welche jährlich 1000 3tcgä P liefern hatte, ffiinf ÜDfülflen;.bier babott hatten wodfentlid) 4 DJialter Weniger ein ©intri fern unbJoggen 31t liefern, iiberbiejs jebe 10 ©d)weine 3U ä^en (füttern, in93?aftitng 31t nehmen) ober bagegen für jebeb 25 ©diilling 31t begahten;bie fünfte hätte alle Sodfen eine ©ilt bon 5 ©imri (Roggen 31t liefern,nnb 3Wei ©d;weine 3U mäften. 5Rad; ber 3Iljeilitngb = Urfitnbe bon beut3al?r 1334 hatten jwei ber genannten SDcühlen — bie 33itnn=SDJuli
1) ,,@ed)8 nach einanber an ber Simmer gelegene bUia^Iniü^tinxteit ftnballe meines gnäbigen giirften unb §errn Eigentum, unb ber Sttnbaber Erbgüter,gingen in bie fetterei §errenberg." Dettinger, Sanbbitd) 1624.
2) 3n Urfttnbe 1379 wirb ein „unterer @ee» genannt. „2>er §erremSerger @ee bätt in feinem ganzen Segriff aufjerbalb beS ©eetbamms, 25 Sftorgen3 SSiertet, au welchem iptafj aber, ttf 2 SÖtorgen unb 1 ffiiertet umgeadert ftnb,unb 6 SDlorgen jutn ©rafjboben tritden liegen, alfo baff er, fo Weit ba8 Söafferansfebwott, metjr uiebt Satt, als 17'/ 2 SDtorgen, wirb mit 1600 färfiflin befe()t,ift meines gnäbigett gürften unb §crrn eigen, unb alter befdjmerben frei;.» Det*tinger, Sanbbit^ 1624.
3) 2Bir benüfeen bei Siefen Stngaben, neben urfunbtidien Stetigen, namentlichbie ,,§ errenberger Erneuerung" Bon bem 3abr 1383, alfo ein 3abr nacbbem Verlauf au SBirtemberg.