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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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fjafcett, 31t bett fcimmtlicfien ^»au^tt^eUen ber ©raffcßaft (fßfaljgvaffctyaft)and; 2(utl;eile an bem Sdiottlutri; gehörten.

®te bebeutenbfte 23efi(nmg *), tr*etd;e auf ttirtd; bon feinem 35a»tev 2 ) übergegangen, mar ba§ ©crf ©ültftein.

3m Safjr 1372 laut 211brcd;t boit 21 effringen (©ffringen,0.-91. Dtagolb), 36 falle e gefeffen, mit ^uftimmung UtricfjS in ©enufjeiner ©ilt Ben 6 SDtalter joggen aus einer biefent gehörigen Tab 31t©ültftein, trelfbe Äcnrab SDfaurolf baute, unb barunt 93caltreif§-§ub genannt mürbe 3 ). -— 97ad; einer Urltutbe boit beut genannten Saljremar ©ültftein, 23itrg unb 'Dorf, mit allen 9M;ten, s Jhttjen unb aller3ngel)ör, Bon lllrid) an feine SDtutter, 91belljeib Ben Od;fen fleht,Berjjfänbet, iljm aber, am 25. 9Kai beffelben Q'alfreö, bie SBieberlofungum 2200 tßfunb tpeller gitgeftanbcn morben. ©ie Ben ber ^faljgräfiithierüber aubgeftelltc Urlunbe fiegelteu außer tljr, ifjr „Iiebb bitbii",©raf ©berfyart Bon SBirtemberg, l;er 33urgl;art griberg, fjer2lnfelm Ben Tailfingen, unb Tain£ Ben T n itfi"3 en 4 )-

3mei Salfrc fpater macfite lllrid; eine ©rtoerlumg. ©r laufte am7. 3'amtar 1374 Ben 21bell;eib, 33alfamS Bett Tüfingen 2.'od;ter,Soljannfen Boit ©n in gen elid;er Tau^frau, um 80 tßfitnb Teller bieteSeibeigene, meld;e in ©ärtringen, IRoljrau, Nufringen unb aubern

1) ffllit ber Üftüljte in Stuf ringen, ein Beben Ulrichs Boit feinent IBaterber, mar Stenljarbt »on SBalbecf, unb nad) biefem 2Ubred;t ber Stetbener,Sitrger ju SBeit ber Stabt, belehnt 1371. ©abelfofer fol. 500.

2) ©injeliteS, ba« biefer Beräufjert batte, ermarb Ulrich »Bieber; fo taufte er1370 BonÄonrab Bon Tailfingen eine ©ilt Bon 20 SJtalter Stoggen Bon bemSaien»3eb«nten jn Taslad), toelcbe SRubolf III. an ben Stifter Bertauft batte. (33onbem Original in (Stuttgart, fiebe Urfunbenbud).)

3) Siefelbe beftanb ans brei manfmat SBiefen, 3toei lenbli nnb 33Vo Saudbart2Icfers; ftebe bieriiber baS Stäbere in ber in Sejug auf alte ÜDtarfungS-SBerbältniffeintereffanten Urtunbe im Urfunbenbud;; in biefem geben toir nod; eine jweite, bieSDtaurolfS - Tub betreffenbe Urtunbe Bon bem Sab» 1381; beibe fanbeit fid) imStiftungS»Slrd)iB ju Tettenberg Bor.

4) 3fon bem Original in Stuttgart, fiebe Urfunbenbud). — Stod) int Sab*1386 toar ©ilftein im S3efi(3 ber SDtutter Ulrichs unb beten ©rben. Siefelbe er-laubte am 3. gebrttar beS genannten SabreS einer Bürgerin in SSulad; ben SJtab*totfS-T"f in ©ilftein ju taufen (fiebe Urfunbenbud)); unb ibre Sod)ter Cgiifa»betb, Älojlerfrau ju Ißforijbeim, Bertrug ftd; in bemfelbett Sabre mit SiubolfBon Ocbfenfiein, ibrem Obeim, um baS ©ut, baS ibre Sltutter unb ibre (Schwefletfeiig gelaffen haben in ber ©raffebaft Dcbfenftein, nämlich ©ilftein baS Sorf.(Urtunbe im Sirbis jn Sarmftabt.)