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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
370
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ficjt auf 250 fßfuttb fpctter Mief 1 ), itt jwei Genuinen (an @. Sat*fjuvg unb @t. SDiartin) 51t bejahen, fo fange, bis fie bie genannte©ttntiite gelöst hüben werben. ©raf Ulrich bcit Sirtemberg, „ifjrlieber DI;eim" würbe bon ihnen gebeten, bie Outcreffeit einerfeits ihrerSWittter, anbererfeitS ber Bürger bon Bübingen ju wahren. ©ettannter©raf fiegefte mit ©oft bie über bie SBcrfcifreibung 51t Bübingen aitfge=fe^te Urfnttbe 2 ).

Sie Wenig aber bie ©rafett, etjue fief) gattj btoS 31t ftetfen, im©taube waren, ber ihrer SOtutter gegebenen 33erfct>reibung itacbjitfotit*rnen, babon giebt fofgeuber Vertrag, ben fie fcf>cit ein 3ah r fpätermit ber ©tabt Bübingen abfcbtofjett, 3 eit 3 n 'B- — 9tad) bemfefben waren© ö (5 nub Sittjctm, unter 23eiratf) unb ^uftintmung UfreS „fiebertbon Sirtemberg, if)veS Dt^mS, be8 ©rafen f)einriebbon Bübingen 3 ), unb anberer greitnbe, mit ihren „tieben" ©urgentben £. über {yofgenbeö gütfief; iibereingefommen. ®iefc übernehmen1111b bejahten bie ©ebutbeu ber ©rafett, int 33etrag bon 3000 fßfttnb§etter, wogegen ihnen fämmtlicbe ©infünfte berfetben attö ber ©tabtauf neun Qabre berfchriebett werben, jebod) mit fotgenbeu Slbjiigeit:

1) 50 fßfb. fetter jährlich au ©t. SKartinötag bon ber „gemeinen"©teuer, 10 iß f unb auf benfetben Sennin attö ber tBrotbetfen--, Stiegel»unb Seht=©teuer, Waö atteS, nebft an bereit 3' n f e11 / ber StJutterber ©rafett berbteibett fotte.

2) ®iefc fetten noch fertbegietjeu 20 tßfuttb fetter jährlich bonben (ssittfüufteit aus ber ©tabt, ihre Sein» unb Äorn» ©efätte, fowieihre Safferjittfe.

3) 5(tt „jyrowetin" Stara bon Sitcr (9?onne im Softer Seitbei Sulingen), ©ebwefter ber ©rafett, fetten jährlich aus beut ©ebutt»heißeit»?tmt 12 fpfttnb fpettcr berabreiebt werben. • — 3 11 Weiterer Gnt»fdbäbigttng mtb jttr ©icbcrftettuug ber ©tabt Würben berfetben fotgenbefRecbte unb 3 u fi c berttngen ertheitt:

1) @ie barf itt bett itäcbften netttt fahren, unter betn ©eiratbunb mit 3uftimmttttg beS ©rafett bon S., bett 23ogt unb ben ©djuMheifjen wählen; te^teren beftätigen bie ©rafett.

1) ©iehe hierüber nuten bie tc^ogra^ftifc^e 3ufammenftel£ung.

2) 35on bem Original im @taatS»2trdü», ftefte Urtnnbenbu^.

3) Serfelbe wirb 3»ar bon ben ©rafett ihr SSetter genannt, aber am ©ebluffe

ber Urfunbe nennt er biefelben bie ©öftne feines SritberS.