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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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326
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itt SBeBenljaufen Begraben. 3n ber „©eifeffammer" borten ift ein ®rab=[teilt ju feljen, ber baffetBe SEBapßcit geigt, wte e§ ©otfrieb auf [einen©iegefn führte.

§• 4.

Drtfdjaften, tt>e 1 e in ber ©efdfic^te be8 atjgrafen ©otfrieb I.bortommeit, ju feiner ©raffc^aft geBerten, ober in benen ertoenigfieu« begütert mar.

1) Bübingen, ©tabt.

©otfrieb erfaufte am ©dfhtffe res Uafjreö 1294 ober AnfangbeS fofgenben boit feinen Oettern, ben ^fatjgrafen ©Berljarb ttnb 3ht=botf, beit ©d;eercrit, S3nrg nnb ©tabt Silwingen, beit §aupt= itttb©rBfifs feines ApaufeS. OBgfeid) er oorljet o()nc Zweifel feilten ®i(5 in33öBUngcn fjatte, fo fet?en mir iljn bod; mehrere Urfiinben in SiUBingen aitSfteflen; fo 1286, 1288 nnb 1292. — TteBer bie ©eftaltber ©tabt iit SBegieljung auf Sefcftigung jit ©otfrieb« Reiten giBt eineUrfunbe oon bent 3al?r 1302 in fo toeit Sfnbeutitngeii, als fie bon„septis" (Vtnigäuiiung, 33erpat(ifabirimg)'), SDiauern itttb Sßäffen (®ra»Ben) fpridft. — ©iefefBe Urfunbe fpridft aud) bon einem 9D?arftpfa£e,wo unter Slnberent ©etreibe berfauft mürbe, unb fd;on 1290 wirb einApattS Bei ber ©t. ©eorgetwAlirdfe genannt (JfarlSr. Urfunbe). — Unter @ot=[rieb treten Bei ©efegenfjeit feiner SBerfciufe bie Söefifeungeit, 3fed)teunb ©infiinfte bcS ©rafeitfyaitfeS iit unb um SftBingen immer beut'fid;er fjerbor. SaffclBe Befaß mehrere (affo wenigftctiö jwet) gronlföfe(§errenf?öfe, „curias dominicales") Bei (ber ©tabt) Bübingen („aputT.") 2 ), mit Wefelen baS ißatronat ber ©rtsfirdfe berBunben war; einenweitem 3 ) £>of bafefBft, „beg bon 9iitgge gut" genannt, ju bemnamentlid; 2BeittBcrge gehörten 4 ).

2tfS ©raf ©otfrieb inf ©ommer beS 3af)reS 1301 ©tabt unb 23urgSüBingeit an ®eBenf;aufen tun 8200 ißfitttb Reifer berfaufte, aber fdfonim itäd;ftcit 3af;re wieber juriief erlieft, werben als 3ugef)ör eingerechnet:aller ©rttttb unb 23oben, baS 2frcal, Söofjntyäufer, ©dienern, anbere

1) SDtan tarnt Bier an bie £aag=@affe, bag ^aag^Ber benten.

2) ®er bebeutenbfte biefer £ofe, eBebem (als ttofterticBeS Stmoefen) unb nocBBeute ißftegBof genannt, in geringer ©ntfernung, unb öfttidf» bon ber fiircBe.

3) 9tacB ben beittlicBen Sorten ber llrtunbe bom 15. SDtai 1295 ift ber Sftug»ger £of ein bon ben beiben gronBBfen betriebene« Seft^tBum.

4) „ein tuingart in be« StuftentoB", jetjt fätf^ticB SBuffentoB, @f>ital»Urtunbe 1381.