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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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270
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Sltt St. £ atf;arinentag (25. 91obbr.) bcffeI6ett 3al;re« (1301) tfjatÜiubclf iit einer befoitberett Urfunbe feinen SSermanbteit, ben ©rafett©otfrieb t>on X. unb SttBcrt bon Röhenberg, unb beut fRatl; berStäbte Sulingen, ^Reutlingen ] ) unb Bübingen 511 miffen, bafjer, nach reiflicher, mit feinen SSafallen unb Dieuftteutcn („fidelibus")gepflogener 23eratl;ung, jur Slbmenbung brohenber ©efal;r burd; einenöffentlichen (gib fid; berpfliehtet h a l ,e / ^ cn @ t a i tt b u 0 d; *■ SB a 1 b auffeine SBcife 31t beräußern, unb berief fid; auf bie bariiber au«gcfteltteUrfunbe 2 ).

SBie mir au« ber ®efd;i<hte (Sberfjarbö tbiffen, mar 33ebent;aufcubereit« im 23efilje eine« S^eil« ben beut ©orfe fpitbri£h ail f c ">'Stubolf« fortmeihrenbe ©elbberlegenheit, in meld;er ihm ba« ÄlofterSBebenhaitfen ftet« bereitmißig aushalf, fetjte eö bofleub« iit Sßefitj be«11 od; übrigen größten £l;cif« 3 ). @r berfaufte bemfelbeit int 3'al;r 1304(3. Sluguft), mit 3 u fl" atnu, ng feiner ©ernannt, fein (Dorf § ilbriß«häufen mit allen 9fed;ten unb aller 3ugel;ör, mit 400 fßfunb §eller,bie er 31t Söega^rttttg feiner Schulben bermenbete, mit ber au«brücflid;cttSBeftimmung, baß ba« fßatroiiat ber Äi reffe be«'©orfe« gleichfall« anbaö Ä'lofter übergehen feile.

SBei ber Sßerhanblmtg in Suftnau maren atttbefenb: fRubolf« Sd;toa»ger, ©raf § einrieb ben @d; elf litt gen, SBertter, gendnnt §em mc=littg, Heinrich bott tWugettede, (Urfunbe 1304, 10. Slugitft üRün*ccfe), Sonrab bon SB üben au, fämmtlid; Diittcr; Otto bott SBurme=fingen, groei 9.Rad;tolfe, Söl;ite eine« Dfitter« bDtacf;101 f bott ©iilüftciu, Heinrich, genannt ©rc«brot bott Sulingen, SBerner bott^oljgerlingett, bWübiger^ gekannt 2)onborfer bon „fRotefingeit." *).

©cnaunteu Äauf l;atte ba« Älofter mit beut © rafen, „beffen 23or*eitern bie erften Stifter beffelben gemefett toarett", loie bie Urfunbebont 3. Sluguft 1304 fagt, au« reinem ÜDiitleiben abgcfd;loffen, nnbbentfelbett, obgleich er it;m eine große Summe fd;ulbig mar, bod; obige400 Sßfuttb geller au«bejahlt, um gnbere Schulben bamit begafilen 31t

1) (Segen biefe Stäbte fdfeint fomit DJnbotf fdfon um btefe 3eit tu ©erBtnb»(idfleit geftanbeit ju feilt, ftelje unten.

2) ©01t beut SDlüncfmer Sobey.

3) SBenn auch eine llrlunbe »on beut S3eftp, tfauf ober ©erlauf eine« 2)orfe«fpricht, fo ifl b8$ft fetten, Bei bem in bamaligen Reiten fe^r getlfeitten ©eftij, ba«ganje Oorf barunter ju »erflelfen.

4) ©on bem Original in Äarl«rulje.