Druckschrift 
Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
164
Einzelbild herunterladen
 

164

Beuren, oiefleid/t aitd; einen eigenen @i^ in fpovB ÜB ertrug. föugotjatte, cBgteid) ©fatjgraf, and; fpäter Ijödift matfrfdfeintid; meift feinen@i£ in §orB, baS er jur ©tabt ertfoB 1 ). @r nub feine ©öffne fdfet*nen eine Befonbere ©ortieBe für biefen Ort getjaBt 31t tfaBen. ©iiBin«gen Behielten bie Beiben ©rüber gemeinfdfafttidf (fictfe unten Bei §ugo'3©ruber). fpttgo IV. fpiett in ber ©efd)id)te fehteö £>aufcg feine groffefftofle; er fomrnt aucB rerljättnijfmäpig toenig itnb aßermeift in Slngete»genfjeiten boit ftöftern bor, bie in feiner @raffd;aft tagen, ober in beren©egenb er ©efifsuitgen tjatte. ds fiitb bieg neBen einigen anbern na«mentticf) bie Stöfter ÄirdfBerg nub ©tauBeureu. ®a8 ßrftere er«toarB biete feiner ©eftfntngen bon ©ienftteuten §ugo'3, ober es tagenbie erfauften ©fiter in feiner ©raffdfaft, batfcr er Bei ben taufen bef-fetBen Beseitigt mar.

@0. gaB er feine ©mmfligung bajn, ats ©itter fntgo bonfStjetin«gen im 3'affr 1250 einen §of 31t (ptgafsiugen (Srgen^ingen, ©Ber»amts OiottenBnrg) mit aßcr ,3ugel)ör ltm 63 f unb StnBinger ©dfiflingean baö genannte $tofter berfanfte. 3n ber boit fpitgo IV. auSgeftetttenitnb gefiegetten Urhtnbe merben at3 3cugcn genannt ittrief», ®raf bonSBirtemBerg, be$ "pfatggrafen ©ruber (9htbotf), ein ^erjog bon®ed, traft, Pfarrer bon Ültttfeim, gtoei 3iitter, ©Serner unb SDiar»quarb bon 3t)etingen, ©ruber 2 ). 2td;t 3atjre fyciter fetfen miriljn ju ©unfteu beffetBcn ttofter§ tianbetn.

(Sin ©ittcr, griebrid) boit Ufingen ((Eutingen, ©BeramtS §orß),mit bem ©einamen ©eBeitte, einer feiner ©ienftmannen, berfanfte fein©efitjttjum Bei ber Äivdie in fRotfrborf unb feinen §of in ©ofingen,Bei ber f ird;c gefegen 3 ), um 70 ©üBinger fßfunb, toeniger 30 ©cfiißingean baS genannte ttofter. ©er ©erfauf gefdfaß ben I. SDiärj 1258

1) §orb mar Bereits 1258 ©tabt, fte^e unten bie to)>ogra^^ifd^e 3itf<mnnen«jtettung am @nbe ber ©eftfiicbte §ugo'S IV. unb feiner ©Sfme. SJajj §ngo IV.jlcß menig in Bübingen aufgesotten, bafiir mag and) ba« fbredfen, bafj er nidjt eineeingige Urtunbe bafetbft ausftettt, unb mir i^n fafl gar nirfjt im tBerteljr mit bem

' Softer SSebenbaufen treffen.

2) Äobiatbud) be« Stojters ,gird)berg, int ©taats»9trd)ib jn ©t, SBitrttemb.Urfunbenbud). StuSjug bei Crusius T. II. p. 73.

3) 3toBrborf, eines im Oberamt Stagotb, nnb ein anbere? im Dberamt §orb;megen ber 92c£^e bon (Eutingen eljer biefed, fo mie baS in ber Urtunbe bortem*menbeSöjingen" and) ba8 in ber 9täbe bon (Eutingen (iegenbe ©aifingen feinfbnnte. (Sin ^Böfingen liegt aucB im Oberamt Stagolb.