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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
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©raffdfaft ber fvagtic^e .«pof lag, beffett 3uftimmmtg atfo borneljmltdfnötffig ioar, ber aber wegen anberweitiger ©efcfyäfte ber Seipanbtuttgnid;t antootfnen tonnte, orbnete feinen ®ienftmannen 9ieint)arb bon Ätt-fterbingcn an ©tno bott Stoffeln mit einem Sd)retbeit ab be« Unbalt«,bafs er git ©uitften bon Sebenljaufett beit Seftimtnungen feine« Sruber«in Setreff ©eifcttang« beitrete, ©iefer natfm auf 2tnfud)eu be« ftofter«bic bem 9tittcr bon Sulingen gegebenen, oben begeid;netert ©itten bottbem (Sbten bon «Stoffeln unb bem ©ienftmanne feine« Sruber« gegenben äpof ©eifenang an, belehnte bantit ©tno bon Stoffeln nub bieferwieberitttt ben bitter bon gelingen, ©eifenang aber Würbe at« einbnrd;aitß freie« ©genannt bem ftofter gugefyrodfcn. 2lt« fyäter biefeSertjaubtitng in eine Urfmtbe gefaßt würbe, War neben 9tubotf and)fein Sruber Sittjetm gegenwärtig, Wetd;e mit ©tno bon Stoffeln bie=fetbe ficgelten; außer biefen waren ttod; anwefenb ©raf Sßotferab bonSeringen, eilt freier bon ©itnbetfingen, Äraft boxt .^ailfin«geit, 9ieittl)arb bon Änfterbixtgcn, Sßolfram bon (Eutingen,Sern er bon Pfäffingen mtb anbere 1 ).

9ittbotf« II. Sentitßimgen für Sebenljaufen, uamenttid; in Setreffbe« erworbenen tpofe« ©eifenang, giengeit inbeffen nodf Weiter. (Er ber*antaßte feinen Srubcr, baß berfelbe in einer befonberen Urfunbe bom24. SÜtärj 1244 bie greißeit be« genannten £>ofe« bon jeglichem ®ienftmtb alten Stbgabett außfprad) 2 ). 21t« ba« Ätofter in gotge bon Ser*Leerungen burd; Ärieg 3 ) in nteßr at« ttöftertieße Serarmung 4 ) gefommettWar, gieng 9tubotf ben päfcftlicßen Segalen Pßilipp bon gerraramit ber Sitte an, e« möd;te bie Äirdic in ©eifenang, beren Patron ba«ttofter war, ttad) bem £obe be« Pfarrer« bemfetben ein b er leibt, unbbie Serfeßung berfetben burd; einen tüchtigen Sifar geftattet werben,um bie ©ntünfte ber £ird;c jum 9tu(3en be« Ätöfter« berwenben gutönneu. ®er Segat gewährte biefe Sitte mtb ftettte hierüber ben 28. 3att.be« 3al?re« 1247 eine Urtunbe au« im Sager be« ©egenfönig«£>einridj. 9iaf4>e bor Ulm 5 ).

1) 23on beut Original in fiartSrube. «Siebe UrlunbenBttcb.

2) Siebe unten tnebr bteräfeer Bei Süßilbelnt.

3) 2J?an fann biet an bie ffebbe benlett, in bie Söilbelm toertoicfeXt toar.Siebe Bei biefetn.

4)Quod werrarum turbatione depressum, ultra quam consueuerit reduetumest ad miseriam paupertatis."

5) tßon b. Orig. in Sarl«rube, |. lt.=33. 3n berfelBen beißt SRubolf Bio« ® raf.