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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
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bitvcf) ißfglsgraf Stubotf mtb feine Söhne Begießt '), fo ergibt ficf;, baffbic SDtedftfyitb voo^t bie Softer beö ©rafen SSBithctnt ben ©teiberg unbber «Salome fein fann.

©er 9(u8brucf: pro anima prolis utriusque sexus tu berltrtunbebeö ©rafen SBit^elnt unb ber Salome sunt 3atjr 115... fefst jebengatlö, merat bic ©heteute fcf;oit ffihtber Ratten, fotöhe bott feljr jartemAlfter oorattö, benn fonft mürben fie, mie fonft gefcf;ie^t, namentlich auf»geführt fein; nun mar aber bie SOledfthilb fc^on im (fahr 1219 tobt,mit §interlaffung Bon brei Söhnen im SJiattneSalter; man braucht atfonicf;t einmal feine 3uftu<ht gn einem fehr Roheit Itter 31t nehmen.

frteg Bon £>ochfelben (in feiner ©efchidfte ber ©rafen Bctt'Sbcr-ftein) macht bie ißfatsgräfin 5DM;thitb jur ©ochter be® ©rafen 23erthotbBon ©berftein, be$ Stifter© Bon §errenatb (1148); nennt aber bie ©e=mahtin beffetben Utta, ©reifin Bon Sinsen im Sraidfigatt; er fennt obigeUrtunbe Hontheim'8, bie bie SJiutter ber SDtechthitb Salome nennt,nicht. Um biefem 33erftop auSsumeidhen, meint SBenf, Salomefönnte bie ©emahtin eines ber ®rüber beS obigen SBerttjotb ©ber»tjarb'8 ober §itgo'8 fein, metcheS ©hepaar feine männlichen ßrbetthintertaffen, unb. fo bie mütterliche ©rbfepaft auf bie ©ochtcr f?abe über-gehen fönnett. SBarum finbet man aber bann bei ©übingen unb ©ber»ftein, smei §äufer, bereu ©raffepaften an einanber grensten, unb bie fo»mit moht in mannigfache ^Berührung fommen tonnten, in biefer 3eitfeine Inbcutung Bon 33ermanbtfchaft ? SttS ißfatsgraf SRubotf im Sapr1188 auf beut Äranfenbette tag, unb beforgt um bie erft begonnene Stif»hing oon Sebcnpaufen, feinen 93rnber unb feine SSermanbten 31tfiep beruft, finben mir unter biefett, mie bereits angebeutet, feinen ©ber»fteiner; bagegen nennt fein Sohn SBitpetm in ber obigen Urfunbe(1229) bie ©rafeit Sßitpelm unb Otto Bott ©teiberg fei'neCon-sanguineos."

©ie ^teiratp Siubotfö mit ber ©räfin Bon ©iejfen brachte bent pfats»gräflichen £>aufe einen nicht unbebentenben ,3umacb8 an IBefipungen; bef»fett ungeachtet ift berfetbe für bie ®ef(piepte unferer gamitie Bon feinembefonberen SOioment, ba er fepen in bem breisehnten 3aprhunbert mieberBeräupert mttrbe. ©ie erheiratheten Sefipmtgen maren 3U entfernt ge=legen. 59tit benfetben nebft 2tnberen mürbe ber jüngfte ber Söhne beSPfafsgrafen 9tubotf bebaept, bei beffen Sopne Utrich mir eine allgemeine^ufammenftettung berfetben geben merben.

1) ätueb 933 ent meint, bie ©penfung felbft fatte in bie (fapre 118Ö1190.