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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
123
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fterb ©ebetthaitfen, alb bereit Beugen ^5fcit»graf fRubotf bon Sübingenitnb fein ©ruber §ugo genannt werben; tttttt aber ftefjt biefeö 3af)r tttentfcftiebenent SGßiberfprttd; mit beut Sobebjahr beb ^Pfatsgrafcu 9fitboIf 1.tittb ber ©ettealogie ber fpäter folgenben ißfatsgrafen biefeb iftamenb;wir [eben ba()cr biefe Urftutbe in bab Qaljr 1207. @ine attbere Ur=funbe gttttt 3at)r 1219 (26. 3att.j, gegeben jtt (5Illingen, in Sadfen bebSlofterb St. ©lafiub, läjlt ©erbert (S. 124) bttrd) einen Ißfabg»grafett ©. bon Bübingen fiegeüt; boraitbgefe(jt, baß bab 3aßr richtigift, muß cb heißen 9i. (fRubolf.)

§ 6.

(ßfaljgraf 3t ub elf 8 ©emablin unb Äinber.

©icdfttjitb, bie ©ema^Iin beb bpfatggrafen fRubolf I., war nicht, wie(ttad) bett ©ebenhäufer 2(nualen) allgemein angenommen Wirb, eine @*fin bon (5berftein, fottbern bie Sochter beb ©rafen SBilhelm bott ©lei-berg ttttb ber (Salome, bie nad; bem Sobe ißreb ©emaßlb alb ®-fin bon ©ießen borlontmt 1 ). fRttboIf hinterließ brei Sohne: (pttgo,9ittbolf unb SBilhelnt 2 ); ob auch Södjter, babon ift leine 9?ad;rid)t aufttttb gefommen; eb ift bieß häufig fo, baher oft ber Sd)lüffel jtt ber ©r-flärttng bott ©erwanbtfdfaften ber ®efd)led;ter fehlt.

§ 7.

tßfaljgraf StubotfS I. ®ob.

fßfalägraf fRttbolf I. ftarb im 3aßr 1219 3 ) nttb faub au ber Seitefeiner ©emahlin unb jweier ßinber feitte fRuljeftätte itt beut bon ihm ge-gifteten Sloftcr ©ebenlfaufen, bor bem Slltar St. Sohamtib beb Säu-ferb ittt iTapitel 4 ). Sttbingiub, 21bt beb Älofterb ©laubeuren 1521,erjahlt: alb bie platte bott ber ©ruft ber Familie beb Stifterb abge-hoben unb bie Särge geöffnet worben feien, hbbe man bie Äörper gattjunberfehrt unb wie ttod; lebenb aubfehenb gefmtbett, befottberb bett Kör-per ber Sßfalggräfin 9Red)thilbe, itt ein fdföneb ©ewattb gehüllt; auch

1) ©iebe ben 33ewei8 in ber SBeitage.

2) Hontheim, hist. Trevir. I. Nro. 445- 3Jtard)tbaler»Urtunbe ad ann. 1246-3n ttrtunbe 1206 (4. gebr.). ©fjüngen, ebenfo in einer anbeut bon bemfetben 3abr(fiefye unten §. 8.) finb ©iJbtte erwäbut, bie nabeju, too nid;t ganj, botljäf)rig waren.

3) ©abetf. Fol. 490.

4) ®ie ©rabfdfrift feiner ©emabtiu itt § unb geller.