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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
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jingeit, (SO? Olingen, Oberamt« £>errenbcrg), Salther« »oit 3 et*tenburg, Ilbert« »on @aaö, (§o1;enfap bei gelbfird;), @wig»ger« bott §tid)l)ahn nach Opeper, um bort in eigener ißerfon bie @ad/eabjumacfyen.

jRubolf bot bem 33ifrf;of, ber ( fein ftapitel unb bie SWinifterialenbc« 93i«tt)um« um ftd) »erfammelt ^atte, für bie $ird;c in Sebenlfaufcunebft 3ugeh<-ß' (Soljnungen, gelber, Scilber, Setben) bie Äird;e ober»ietmehr ba« ^atronat berfetben in iUc e i m « h e t ut im 3 a & e v 8 a u(Zaberenkowe) mit allem 3ugcI)or, ferner 3Wei SKanfen)') in Sittin»geit 2 ), unb eben fo riet in «Sidingen 3 ) (babifd;). 91 un mußten jetju@pc»rcr 9Minifterialen, benen bie angebotenen ®ütcr befannt waren,fdjwören, baß ber Oaufd) ju ®unften be« 23iötl)um« ausfalle.

9iad;bem man aße« Wehl erwogen, and; fid; jum SSoran« ber3uftimmung 4 ) be« Saifer« unb feine« ©otfne« bpeinrid; »erfidfert Jjatte,fd;ritt man ju ber feierlichen Oaufd/hanbluttg felbft. Oer 33ifcf;of unbber bßfaljgraf begaben ficb; mit aßen Inwefenben in bie Äird/e, unbfesterer legte, wie e« @itte unb ©ebraud) »erlangten, bie angebotenen©iiter fpmbolifd) auf beu Iltar ber heßigen Jungfrau SKaria nieber.lieber biefen Oattfcl; epiftiren jwei Oofumente. Oa« eine inNeugart cod. dipl. Alemann, unter ber Ueberfdfrift:Notitia deconcambio bonorum inter Ulricum episc. Spir. et Rudolfum pal.de T. fundatorem mon. Bebenhus." Oa« Inbere h<ß Besold infeinen doc. rediviv. unb Crus. in feinen Annal. P. II. lib. 11. c. 16.

ißeugart tjatte eine Ibfchrift be« Softer« »or fid;; woran«23efolb unb ßrufiu« fd;öpften, ift nicht befannt; ein Original iftWeber »on bem (Siuen uod; »on bem 2lnbern »orhanbeit. gür bieSledßheit ober ben Serth ber 9ieitgart'fdicit Ibfdfrift fprid;t befou*ber« ber umftänblirf;e 23erid;t »on bem feierlichen Ift ber Uebcr*gäbe ber ©iiter, wie er and; foitft befdfrieben Wirb; and; ift er inÜRaucbem genauer, al« 33efolb; 3. 23. ber 23ifd;of fagt bei 'Neu-gart:quaedam bona sita sunt in suevia, in loco qui vocatur

1) Oft gleicfjbebeutenb mit §ube, meift ju 40 3audjart geregnet.

2) Sittingen, Dberamtä ©eifjtingen ober Seitingen, Dberamt« §orb, wasn>abrfd)einlicber iji.

3) 2Jteim8l)eim (Sidingen, fßiefern) (fiebe oben) mögen burd) bie bei berStiftung »on SBtaubeuren angeführte ÄraicbgaU'®räfin SIbetbeib, ©emablin ©raf^einrieb« »on Kübingen, an bie gamiße SRubolfS getommen fein.

4) Obnc Btoeifet weil fflebenbaufen jnm 8teicb«Ieben Scböubucb geborte.