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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
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®ie ffiefitmitgeu ber 2J£arfgrafen»gamitie boit aionSberg, in Sllttit*gen-, ^apfj, teuften, ^Uppingen, 33reitenf?e13 einerfeits, imbber Umftanb, baß fßfaljgraf fRubolf I., Spugo 'S II. Sejm, im 3at)r 1212ber Skifetjung bcö 5Diarfgrafen 33ertpofb Don Honsberg in bem ÄlofterOttobeuren aMDefmte, taffett eine Sßcrmanbtfcf;aft ber beiben Käufer Der»mutzen, fo ettoa, baß eine Oocötcr §ugo 'S an beit 1212 geftorbettenSKarfgrafen Dermalst mar. gerner fann ber Umftanb, baß ein ©raf tggiixoDon Urad) 1188 (fiebe unten bei ißfaljgraf fRubolf I.) als 33ertoanbterbiefeS fßfaljgrafen Dorfommt, ttnb einer beffen Scpite Dhtbolf I)icß, eineweitere fjeiratp mit einer Oodjter fpugo'b oermutfjen taffett.

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§ 6.

Drtfdiaften, bie unter ißfatjgraf §ngo IL »ortommen, 311 feiner©raff^aft gekürten, ober in benen fein §au« toenigfienSbegütert roar.

Allgemeines: fßfatjgraf £ ugo II. fpriefft in einer Urfunbe Don1171 (9. 3uli) Don feinerterra", feinem fianbe, feiner §errfcf>aft,neben feinem Sijse, feiner 33nrg Bübingen (nos"). Gr flaffifigirt inUrftmbe 1180 (29. 3ult) ben Scfipftanb feines fpaufeS atfo: Sehen Domrffeicfye C )? f e °da ab imperio"), 100311 ber Schönbuch; Seifen Don giirftenCfeoda ab prineipibus"). Gr meint fjiemit opne 3u>etfet Doraclpnticf;baS caltoifd; »toclfifcße Seifert (fielfe bie Oübittger geige); unb brittenSeigentümliche ©efipungen, §äuS=@rb*®üter (possessiones jure pro-prietatis"). ® feinem £>aufe eine große ®ienftleute 3U ®e=böte ftanb, betocist auch neben ber Oübinger geige ber Umftanb, baßfein ©olm Üfitbelf noch bei feinen Oebjeiten auf bem fRcicßetag 3U Ulm1180 mit einem ©efelge Don 130 Gittern erfepieu.

3m ©njetnen:

1) Oübingen, als Sitj feines jpaitfcS, fomntt unter gm noch alsSnrg (castrum) Dor; babei aber bilbeten bie 3U ber gräflichen |)ef»baltung 1 ), 311 ben f) er v f cf)a ftti cf;e it, bei berSurg gelegenen ipöfen (gron»Uöfen, fiepe unten) gehörigen Seilte ohne" fd;on unter ihm

eine ©emeinbe mit fpfarrfirepe; tocnigftenS fommt unter fntgo'S ©ohne

fein §au8 refjräfentiren, fo auf beut 9teid)8tag ju Ulm 1180; fiepe bie Stiftungooit ffltarcbtbal. ©in 3af>r früher erfdpeint er nach Söetf als 3 eu 8e in einer lai-fertidjen Urfunbe ju SBortns ohne feinen Sater. Lünig, Spicileg. eccl. III, 455.

1) Wilibaldus Conversus, quondam nostrae Curiae inquilinus." 1174.(8. guti).