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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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rebetot, maßfirten ©teflmtg eine« ©Ijeitß bcv ©übinger ©trcitmadjit oitj5ev=fyalfi bef 33urg, ober auf einen 2(mnarfcf; bon ^oljcnbergifdjen unb gcU(ern'fd;en ©paaren. 3u erftereut bot ber ©djünbud) mit bent anftofjen*beit 2tmmertf)a(, mo* mir biete ^fatggräfti^e SDfinifteriafot füjett feljen,gute ®etegent)cit; ber SOiarfd) au« bemfctbeu über ben Sftedar bei ßuftnaüführte auf bie fftiid^ugßlinie bcß geiubeß über baß tBurgtjotj; ein au=rütfenbeß goßern'fcfieß £>itfß=®orpß aber tonnte bie über ben 23täfibergabfcf>neibe:t. ©aß Sine ober baß Stubere angenommen, blieb bem SM*ftfdjctt §eere, baß tjeftig berfotgt mürbe, um auß beut iKedartljal ju ent*fommen, nur eine ©efite^trajfe übrig. bDJit fRitdfidjt auf bie gdudjtbeß Sßeff ber Sfdjalm ju mag ber 9?itcfgrtg über baß Shtrgljoli 1 ) er*folgt fein. Sffiie bem aitd) getoefeu fei, uubeftrittcn ift cß, bafj bie„©cfdadjt" bei Bübingen, ber erfte 2(tt ber gefjbe, gtorreid; 2 ) für bentpfatjgrafen, unb „fdjrnadjmoß" — mie Stnontfmuß fetbft fagt — für beitjungen Söeff cnbete. Sß mochte and; bemfetbeu an ber nötbigen @r*faljrung unb 9M?e gefehlt Kjaben, um eine georbucte S3etagerung unbfofortige (Srftürmung anorbnen unb außfüljren 31t fömten.

©afs man in bot bamatigen 3eiten fonft audj mef)r ober meuiger23tofabe, fünfttib^e SOiittet, 9)2afc|inen tc. bei ^Belagerung antoanbte,

1) @tteithau»2Balb in ber 9täi;e beffelben.

2) §ugo foll jum ®anf gegen ©Ott unb 311m Anbeuten an btefcn Sieg imiftedarthal, untoeit (rechts) ber ©traße, bie nad; ^Reutlingen fü^rt, eine ©aßelte(SBenbfelb) genannt, erbaut baten. Nüttel (ber aus alten ©ofumenteu in Bübingenbie „biß uff breißunbert 3aßr juriidgehen", bon 1535 an gerechnet, fd/ityfte) fagt infeinen Solleftaneen bariiber golgenbeS: „1165 ift eine @d;lad;t getoefen außer bemSchloß unb ber ©tat — biefer ©djlacht halber fett bie EaßeH fo noch am S3urg»holj ^Reutlingen ju ftet jutn ©ebädjtniß gebaut fein, mie'« bon ben alten fo 31tSutoingen gelebt, bernommeit unb nod) babon gerebt trntrbt unb bon ber gluckttoegen ben Stauten hat unb behält SBenbtfelb." .©ine unten folgenbe Urfnnbe(1276) beteßrt uns aber, baß ber in berfelben ©egenb fteßenbe §of nebft SafoeHcin alten £Soten „ SB e tu weit" h' e 6- ®iefe jtaßelle mar bem heiligen SticolauSgemeißt, nnb hatte baßer ohne 3meifel Sejug auf bie Ueberfdjwemmungen beS Stedar«thals. IMunblicß bagegen ift es, baß §ugo jum ®anf gegen ©Ott fiir ben ©iegbaS Älofter SRarcßthal aufrichtete. — ®er ®icßter SBolfram bon ®fd)enbad) gebenftauch ber melfifcßen Stiebertage bor ®übingen. 3nbem er eine berungliidte Unter»neßmung befßbttelt, bergteicht er fie mit bem Singriffe SBelfS auf Bübingen:

„Nu müeze im als Weifedö der Tiiwingen ervahtgelingen aller siner mahtso.scheit er dannen ane sige."

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