am ©urgholj See 1 ) uitb Sümpfe hatte; boit feiner tinfen glaitfe 50gfiep baffctGe STfjat gegen Seilheim hin, übrigens in biefer Stiftung ohneZweifel fd;oit bantals weniger fumpfig, als flußabwärts. Stücfwärtsfeinte fiep bie Selfifcpe Steßung an bie walbigett Serge hinter Seil*heim, ©erenbingeu bis 31t bem Surgb)o^. S3or ber gront führte eine§auptftraße über ben Stedar jur Stellung beS geinbeS; auf benStiiden lief bie Straße boit beut Stäfiberg, (wo fie 311m eigentlichen©efile wirb), 'itnb bott ber Sorebenc ber 211b ßer; längs ber gront uubbon ber rechten ginnte au g ^ie über baS Snrgßofj (hier gleichfalls©efile) itt bie ©egenb bon Sichalm; boit tinfs ßer bie atte Straße bottStottenburg. — 5DaS £)perationS=geIb, wetcßeS fid; Seif gewählt hatte,War fomit auf brei Seiten bon entfliehen feinbtibhem ©ebiet umgeben,im Sterben bon Bübingen, im Scftett bon Röhenberg itnb im Siibenbon foltern. SllS StücfjugS »Sittien ergaben fid; für benfetbeunur bie auf feine rechte glaitfe itnb feinen Stiidcn führenben ©efile«Straßen, auf benen er auch c hne -Steifet angerüeft war; auf festerernamentlich tonnten aber, wenn feine SBortehrungcn bagegen getroffenwaren, bie Rollern in ben Stüdeit feiner Stetlung fommen, itjm benStüctjug abfehneiben unb boit ber SBeftftraße her gugleich bie tpohen«berger feine tinfe glanfe bebrohett.
£>b Seif wirtlich SWaaßregelit getroffen hatte, uub Welche, um biefeStachtheife feiner Steßung in ©twaS 31t heben, namentlich bie ©efileSauf feinen SiiicfsitgS = Sinieu fid) offen ju heilten, fagt ber gteid;3eitige33 er ich ter ftatter ber „Sd/ladit" nidß, obgleich er fonft fchr ausführlichift. Stad; bem SluSgang uub SSerlauf berfetben 31t urteilen, War inben genannten Sejiehungen itid;tS ©rheblicpeS gefepehen. ,3ur ®nt=fcpulbigung beS Seif muß inbeß gefagt werben, baß ber Äampf unbor=hergefehen fefmeß fich entfpann, fo baß bie etwa beabfieptigten SBorfeh»rungen noch nicht getroffen waren.
Stach biefer ©rörterung, weld/e ben SluSgang beS Kampfes erflär*ti<h macht, fehren wir 311m 23erid;t über benfetbeu surüd. — Seif "hatte,wie bereits gefagt, Samftag ben 5. Sept. beS gapreS 1164 im Singe*ficht ber füblicpeit gront ber Snrg ein Säger besogeit. ©r gebadete benSag beS §errn in Stühe gugubringen, unb hatte barttm ben Singriff aufSDZontag feftgefe^t. — Stad; bem 23ericpt beS SInonhm. War ben 33ela*gerten beim Slnblicf beS japlreicpen feinblichen §eereS ber SOtuth ent-
1) ©ie SÖiefen bort beißen heute noeb „Seewiefen."