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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
Seite
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Bebeutenb att Sßeft^mtgeit reifer geworben. ®em ift aber nid;tfo, was oljtte ^weifet tjauptfäefrticfy beut Umftanbe ättjufcfyreiben ift,bafj bie Serbittbung ber 2tbefljcib mit ©raf ^eittrid; mit feinem,wenigftenS feinem übertebettben ©rbett gefegttet mar, nnb Stbetßeib ifjren©emaßt überlebt f)at; and; mar ber Sefii;ftanb itjver gamitie burd; biebieten Sd;enfuttgett an baS ßtofter Sinsheim bebeutenb berringert x ).Sßir werben übrigens bed; im Sertaufe uuferer ®efd;id;te einige Se<fi^mtgen bejeic^nen, bie unter baS 3ubringett Ber 9tbet^eib gerechnet wer*bcn föitneu.

©ie bis auf bie nenefte 3 e ü allgemein verbreitete 2fnfid;t, baS§attS Bübingen fjabe bcn jef;er, fd;ott jur 3 £ ü Ber «Stiftung bottStaubeuren, bie ißfatjgrüftict^e Sürbe befeffeu, ffat 31t einer SerWedfö*tung uufereS ©rafeit £)eittrid; ttnb feiner ©emat)tiu Stbettfeib mitbem ^Pfatägrafen § ein rief; (bei 5K f; e i tt, bett 8 ad;) unb beffen ©e»mafjtin 2tbetf;eib (bott Srtamünbc), Serautaffung gegeben 2 ).Setbft SrottiuS s ) meint, ber ißfatjgraf §eittrid; unb beffen @emat;tin2fbetl;eib, bie in beenden 4 ) borfommen, gehören ju uttfernt §aufe.

bb) CSraf ipltgo waii ©ttbinjm (©rotuiuth) 1087- 1099. t 1103.

?tud; biefeS ©tieb unfereS §aufeS trug fein Sd;erftein 31t berStiftung bes ÄtofterS Staubeuren bei. ©afj §ttgo gemeinfd;afttid; mitfeinem Sruber ^jeittrid; Sremetau, 3Wei Sauernfjöfe bei 2tfd; unb3Wei bei ©ertjaitfen fdfenfte, tjaben wir bereits erwätjnt. @r fd;eiut in*beff batb eiugefctjeu 31t Ijaben, wie nad;tt;eitig biefe Älofterftiftung fürbett Sefifcftanb feiner Familie wirftc, bott ber eine fd;öttc Sefifntng umbie anbere an baS Ätoftcr überging, unb fing baf;er an, gegen baffetbefeinbfetig 31t tfanbetu. Ottbeffeit gereid;tett, Wie wir nod; öfters bei tut»fever gamitie 3U bemerfett ©efegentjeit Jjabett Werben, bie ißtadereien beSStbets nid;t fetten bem betreffenben ffofter 31t größerem ©ewimt; mangab, unt bett ewigen Strafen 31t entgegen, unb wenn es erft auf beutSobteubette gefd;at;, tfernad? um fo reid;tid;er. So and; bei uttferent §ngo.@r ftiftete fyäter an baS $tofter bie fiirdje in Caic^ingen, eine beben»tenbe Sdfettfuttg, ©üter bei Stingingeu unb mit 3 u ftutt mm tg f el *

1) Urtunbe S3if^of8 3ot|aitn 001t ©^eter 1100. Söürttembergtfd;e8 Urfnnben«bud; I.

2) llffenl). Silebenjlunben, neuntes «Stitcf @. 1145.

3) 3 u 3 a be ju ber erläuterten Steide ber ipfaljgrafen ju Staden. @. 136.

4) Mencken, Script, germanic. Dipl. Cliomb. p. 390.