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Geschichte der Pfalzgrafen von Tübingen : nach meist ungedruckten Quellen, nebst Urkundenbuch
Entstehung
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bttrd; bicfe gerieben l;inburd; beittbid; ^erauö, baß bev Stagotbgaumit beit baju gehörigen Söegivtcu, wie mir beufetben in ber ©Weitungbeftimmt haben, bie ©raffd;aft beß Tübinger ^aitfeS bom erftett 2luf=tauchen berfebben in ber ®efd;id;te an war.

SBeitercß über obigen Slnfebnt bermögett wir nid;t ausitgeben, unbgefeit bab;er 311 bem neideten ©biebe über, 31t .jpttgo I.

£)ugo ift ber ßiebbiitgßitante unfererFamilie, an bem wir borjugSWeifcbie Tübinger erfennen') unb ber fid; burd; baß eitfte, swöffte unb breije^nteOatjrljuubert hinsieht. Söir werben fe'heu, baß er nur burd; bie Sitte, benStauten beß niüttcrtid;eu ©roßbaterß einem ftinbe beijutegen, iuand;maiberbrängt würbe. 23ou §ttgo 1. wiffen Wir nid;t mehr 311 fagett ab«bon Sbttfcbut I. ©ein Staute unb feine Sfiftenj b^aben fid; in fobgeitbevitrfunbbid;ett ©tebbe (M011. boic. T. 28, nro. 241) erlabten: „locusHolzgerninga «liclus in pago Glehuntra et in comitatu Hu-go nis coniilis silus", welche tute! abfo belehrt, baß bie ©bcbpmtare jttber @raffd;aft tpugo'ß I. gehörte, unb in jener tpolägertingen bag.

Oer Staute §ttgo, bamit 3ufammengeb;alteu, baj; ber (Sprengel(§untare, ©ent) in ben §obggerliitgeti (Oberamts Bebbingen) ber»begt wirb, ber fogenannte <Sd;öttbud; 2 ), fcb;ott in beut näd;ften 3at;r»b;unbert ttrfünbbid; einen Ob;eil ber Tübinger ®raffd;aft außmadjt, be»red;tigt unß, beit obigen Ipttgo bem Stufebm anjureifiett. Oa berSesirf, in wcbd;ett ^objgerbittgen berfeßt wirb, bboß ein §untare ber©raffd;aft beß £mgo I. war, fo fantt biefetbe itid;t bloß barauß beftau»ben, foubern eß ntüffen uod; atibere ©e3irfc baju gehört b;aben, wenig»fteuß bod; ber attftoßenbe Stntmergau, wo nid;t ber gattse Stagofb«gau, wie eß unter Slnfebntl. itnb tpnge'ö (I.) Stad;fobgent junt 3tf;eit bei-gab! War. $war fommt 31t bemfebben 3ab;r (1007) ein ©raf 233 er»tter bor, in beffen ®raffd;aft Stagofb bag 3 ); ba aber ©an unb ©raf»fd)aft feine ibentifc^e, congruente ^Begriffe fittb, unb eine ©raffdjaft fo»mit, Wenn fie and; borsugßmeife in einem ©atte tag, bod; mit ehtgebttenOrten uod; in einen aitbern hineinreiten fottnte, fo fittb wir nid;t getWtljigt, ben Stagotbgan als bie ©raffd;aft biefeß äöerner attgtttte^men tittbunfern 3p u g 0 I. gbeieftfattt barauß 31t berbrättgett. 2bud; föttnte matt fid;,ba um bicfe ,geit bie ©raffdjaften fd;ott fo biet als erbfid; waren, unb

1) Sinr in ber gantilte ber ©rafen boit ©gisljeint fommt er and) büufig bor.

2) „Unter ben Süthen" bei SBeil im ©djönbnd; eine atte ©eridjtsftiitte,ttoljt für baä Sentgerictit. Urtnnbe. 1320.

3) M011. boic. vol. 28- a. 570.