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1 (1892)
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von Roth. von Runckel.

Von Rotth.

Evangelisch. Preuß. Adelstand 4. ck. Berlin 19. Dezember 1881.

Wappen ( 1881): Gespalten: vorn in Blau ein goldener Löwe und hinten vonRoth und Silber zweimal getheilt, mit drei pfahlweise gestellten Lilien verwechselterFarbe. Auf dem gekrönten Helme mit rechts blau-goldenen und links roth-silbernenDecken ein wachsender weißgekleideter Engel, welcher mit beiden Händen eine golden-beschlagene rothe Posaune zum Blasen ansetzt.

Gustav Otto Rotth, Geh. Ober-Finanzrath und Reichsbank -Direktor,wurde von Sr. M. Wilhelm I., König von Preußen, 8. cl. Berlin 19. De-zember 1381 in den Adelstand erhoben.

st Gustav Otto von Rotth, geb. zu Berlin 4. März 1824, st daselbst29. August 1890 (Sohn des zu Berlin 13. Dezember 1880 st WilhelmRotth, Haupt-Steueramts-Assistenten zu Magdeburg, und der zuMagdeburg 30. Januar 1807 st Seltne, geb. Mügge), Geh. Ober -Fimnz-rath und Neichsbank-Direktor, verm. zu Stettin 20. Juli 1852 mitTherese Auguste Leopoldine Marwitz, geb. zu Stettin 7. Februar 1821.sBerlin.s

Kinder: 1. Erich Wilhelm Eugen, geb. zu Nordhausen 19. Juli 1858,Premierlieutenant im 2. Hannover. Feld-Artillerie-Regiment Nr. Zti.sVerden.s

2. Agathe Jenny Mary, geb. zu Memel 30. Oktober 1863, verm. zu Berlin19. Mai 1885 mit Henning von Kamecke, Hauptmann a. D. sWer-nigerode am Harz.)

Von Ruurkel.

Evangelisch. Reichs - Adelstand c>. ct. Wien 15. April 1780 (für Bernhard) undPreuß. Adelstand unter dem Namenvon Runckel" ct. ck. Berlin 2. März 1812(für Karl Wilhelm Weinlaender).

Wappen (1780 und 1812): Gespalten: vorn in Silber eine natürliche rothe Ra-nunkel ans braunem Boden und hinten in Schwarz ein goldenes Wolfseisen. Ausdem gekrönten Helme mit rechts roth-silbernen und links schwarz-goldenen Decke»eine Ranunkel wie im Schilde zwischen offenem schwarzen Fluge.

Die Familie Runckel ist ein Patriziergeschlecht der vormaligen Reichs-stadt Friedberg in der Wetterau. Ihr ältest bekannter Ahnherr istHermann Runckel, st zu Friedberg 14. September 1564, welcher 152?Deputirter dieser Stadt auf dem Reichstage zu Regensburg war.

Ein direkter Nachkomme desselben:

Bernhard Runckel, Fürstl. Thurn- und Taxis. Hofkammerrath, wurdevon Kaiser Josef II. s. ä. Wien 15. April 1780 in den Adelstand desHeiligen Römischen Reichs erhoben, (s. I.)

Karl Wilhelm Weinlaender, Adoptivsohn des Karl Augustvo n Runckel, auf Hohenfelde bei Schwebt, Hauptmanns der Landwehr,wurde von Sr. M. Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, s. clBerlin 2. März 1812 unter dem Namenvon Runckel" in den Adelstanderhoben, (s. II.)