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von Oesterreich. — von Oetingcr.
voll Oesterreich.
Evangelisch. — Preuß. Adelstand ck. cl. Schloß Benrath 19. September 1884
Wappen ( 1884): Im von Silber nnd Blan gcvierten Felde vier abgewendete mein Andreaskreuz gestellte, durch einen Ring verbundene Anker verwechselter Farbe.Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernen Decken vier, abwechselnd silberne undblane Straußenfedern.
Die Familie Oesterreich stammt aus Pommern.
Bernhard Eduard Hubert Oesterreich, Major und Bataillons-Ko mmandeur im Leib-Grenadier-Regimeut (1. Brandenburg.) Nr. 8, wurdevon Sr. M. Wilhelm I., König von Preußen, „in Anerkennung der ver-dienstvollen Berufsthätigkeit seines Vaters, des Wirkt. Geh. Ober-Regierungs-raths und Ministerialdirektors Eduard Oesterreich", s. ä. Schloß Benrath19. September 1884 in den Adelstand erhoben.
Bernhard Eduard Hubert von Oesterreich, geb. zu Berlin 30. Sep-tember 1840 (Sohn des zu Bad Rcinerz 24. September 1859 f EduardOesterreich, Wirkl. Geh. Ober-Regierungsraths und Ministerialdirektors,und der zu Berlin 8. März 1879 f Marie, geb. Friese), Oberstlieutenantund etatsmäßiger Stabsoffizier im Magdeburg. Füsilier-Regiment Nr. Zli,verm. zu Frankfurt a. O. 9. November 1876 mitOlga von Oertzen a. d. H. Blumenow, geb. zu Sofienhof 6. Juli 1847.(Halle a. S.j
Söhne: 1. Hans Eduard Karl Bernhard, geb. zu Gossow bei Viednitz in
der Neumark 31. August 1878.
2. Kurt Georg Franz Detwig, geb. zu Frankfurt a. O. 9. September 1880.
Von Orkinger.
(Ritter und Edle von Oetinger.)
Evangelisch. — Wappenbrief (vom Lomes palatinns Martin Mager von Schön-berg, 4. U.V.) ck. <1. Wangen 25. Angnst 1621; (Kaiser!. Wappen- bezw. Adels-brief?); Reichs-Ritterstand mit „Edler von" <1. ck. Preßburg 3. Juni 1751.
Wappen (1751): In Schwarz ein doppelt geschwänzter goldener Löwe, welcherzwischen den Vorderpranken ein mit der Felge rechtsgekehrtes halbes goldenesMühlrad hält, auf einer den Schildesfuß bildenden silbernen Zinnenmauer. Aufdem gekrönten Helme mit schwarz-goldenen Decken ein wachsender goldener Löwe
wie im Schilde.
Die Familie Oetinger stammt aus Eindringen, woselbst ihr ältest-bekannter Ahnherr Wendel Oetinger, f 17. August 1569, Müllerwar. — Dessen Enkel: Josef Oetinger, Bürger und Mitglied desRathes zu Lowcnstein, und Michael Oetinger, Inwohner und Mitglieddes Gerichts zu Sülzbach, Gebrüder, erhielten vom Lomes palutinns MartinMager von Schönberg, 4. II. v., s. ä. Wangen 25. August 1621 einenWappenbrief. (Wappen (1621): wie oben, jedoch der Helm schwarz -goldenbewulstet.j
Michaels Urenkel:
Johann Christof Oetinger, Oekonomie- und Rechnungsrath derFürs ten und Stände des Schwäb. Kreises, wurde von Kaiser Franz I. s. ä.Prcßburg 3. Juni 1751 mit „Edler von" in den Nitterstand des HeiligenRömischen Reichs erhoben „von wegen seiner Abstammung aus einer Familie,die seit einigen Jahrhunderten jederzeit ansehnliche Ehrenstellen sowohl im