1g4 von Gottschall. — von Graefe.
1864 4 Thoinas Gottschall, Majors a. D>, und der zu Königsberg i. Pr.. . . 1842 4 Mathilde, geb. Muehlheim), Dr. stw., Großherzogl. Sachsen-Weimar. Geh. Hosrath, verin. zu Olbersdorf 13. April 1852 mitMaria Freiin von Seherr und Thoß a. d. H. Olbersdorf, geb. zu
Olbersdorf 15. Februar 1829. fLeipzig.sKinder: l. 4 Ferdinand Rudolf Alfred, geb. zu Breslau 3. März 1854,4 zu Leipzig 5. Mai 1878, Gerichtsreferendar zu Oels.
2. Julius Louis Albert Ernst Willibald, geb. zu Breslau 13. Februar1856, Dr. jnr., Königl. Sachs. Sekondlieutenant der Landwehr-Infanterie,verm. zu Leipzig 12. Oktober 1889 mit
Marie Emilie Margarethe Rieckeheer, geb. zu Burg 1V. Februar 1870.fLeipzig.j
3. Rudolf Hermann, geb. zu Posen 16. Oktober 1862, Dr. jnr., Gerichts-referendar und Sekondlieutenant der Reserve im 8. Königl. Sächs. In-fanterie-Regiment Nr. 107. fTorgauP
4. Marie Margarethe, geb. zu Leipzig 28. November 1870.
Von Graefe.
Evangelisch. — In der Provinz Schleswig-Holstein angesessen. — PolnischerAdelstand ei. ct. St. Petersburg 2. (14.) Februar 1826; Preußische Anerkennung
desselben 4. ä. Berlin IS. November 1826.
Wappen (1826): Durch einen schmalen goldenen Pfahl gespalten: vorn in Blauein halber golden-bewehrter silberner Adler am Pfahl und hinten in Blau zweiin einander greifende goldene Sternenkränze. Edelkrone. Aus derselben ein rechts-gekehrter Helm mit einem Kamm von fünf (blau, roth, blau, gold, blau) Straußen-federn vor einem schräglinks gelegten goldenen Kreuze.
Die Familie Graefe stammt aus dem heutigen Königreiche Sachsen.. . . Graefe wurde von Johann Georg III., Kurfürsten von Sachsen,für Auszeichnung bei dem Entsatze der Kaiserstadt Wien 1683 mit einerBesitzung im Erzgebirge belohnt, welche jedoch schon sein Sohn HeinrichGraefe veräußerte.
Des letzteren Urenkel:
Karl Gottlieb Graefe, geb. zu Pulsnitz 22. Februar 1752, 4 zuDolsk in Polen 29. April 1806, auf Ossa bei Dolsk, Intendant desKron-Großmarschalls Grafen Moszyüski, hatte diejenigen Eigenschaften,welche auf Grund der Konstitution des vierjährigen Reichstages 1788— l7S2den persönlichen Adelstand und das Recht des Nachsuchens des erblichenAdelstandes verliehen.
Dessen Sohn:
Karl Ferdinand Graefe, Generalstabsarzt der Armee, wurde vonNik olaus, Kaiser von Rußland als König von Polen, „wegen seiner Ver-dienste um die verbündeten Armeen in den Freiheitskriegen", s. cl. St.Petersburg 2. (14.) Februar 1826 in den polnischen Adelstand erhoben underhielt von Sr. M. Friedrich Wilhelm III., König von Preußen, s. cl.Berlin 16. November 1826 eine Anerkennung desselben.
4 Karl Ferdinand von Graefe, geb. zu Warschau 8. März 1787, 4 ZUHannover 4. Juli 1840 (Sohn des zu Dolsk in Polen 29. April 18064 Karl Gottlieb Graefe, auf Ossa, Intendanten, und der zu Berlin24. Oktober 1817 4 Johanna Christiane, geb. Zschernig), Geh. Medizinal-rath, Generalstabsarzt der Armee und Profesfor an der Universität