von Engelcken. — von Esmarch, 133
vmr Engrlcken.
Evangelisch. — Preuß. Adelstand ck. cl. Wildbad Gastein 23. Juli 1876.
Wappen ( 1876): Gespalten: vom in Schwarz ein vorwärtsgekehrter silbernerEngel und hinten in Silber ein halber golden-bewehrter schwarzer Adler amSpalt. Aus dem gekrönten Helme mit schwarz-silbernen Decken ein offener, vornsilberner und hinten schwarzer Flug.
Albert Kaspar Friedrich Moritz Bogislaw Engelcken, Polizei-Präsident von Potsdam, wurde von Sr. M. Wilhelm I., König vonPreußen, s. ä. Wildbad Gastein 23. Juli 1876 in den Adelstand erhoben.
s Kaspar Moritz Friedrich Albert Bogislav von Engelcken, geb. zuPenkun in Pommern 25. Juni 1821, P zu Potsdam 18. September1883 (Sohn des zu Penkun 18. Mai 1861 -s Kaspar Moritz Engelcken,Superintendenten, und der zu Penkun 30. Mai 1868 P KarolineFriederike, geb. Medenwaldt), Polizei-Präsident zu Potsdam, verm. zuBerlin 16. September 1850 mitAuguste Emilie Zumpt, geb. zu Elbing 18. Juli 1825. (Potsdam.)Kinder: 1. Kaspar Moritz Wilhelm Richard, geb. zu Liegnitz 21. Juni1851, Rittmeister und Eskadronchef im Wcstfäl. Ulanen-Regiment Nr. 5,verm. zu Köln 26. Juni 1879 mitJuliane Katharina Maria Neven Du Mont, geb. zu Köln 6. August1858 (katholisch). (Düsseldorf.)
Kinder: 1) -s Hans-Albert, geb. zu Düsseldorf 20. Oktober 1880, tz
daselbst 1. Juni 1883.
2) Elisabeth Emilie Auguste MariaJuliane, geb. zu Düsseldorf Id.Januar1882.
2. Katharina Marie Friederike, geb. zu Potsdam 6. April 1864. (Potsdam.)
Von Esmarch.
Evangelisch. — Preuß. Adelstaud ck. ck. Berlin 1. Juni 1887.
Wappen ( 1887): X (für vr. Friedrich und seine Nachkommenschaft aus erster Ehe):Geviert I. in Blau drei (2 :1) goldene Sterne; II. in Silber ein rothes Samariter-Kreuz innerhalb zweier kranzförmig zusammengelegten grünen Lorbeerzweige; III. inSilber eine rothe Distelstaude mit drei Blüthen und zwei Blättern; IV. in Blauein aufgerichteter nackter menschlicher Arm mit geschlossener Faust, welcher am Ober-arm mit einer rothen Binde umwunden ist. Auf dem gekrönten Helme mit rechtsblau-goldenen und links roth-silbernen Decken ein wachsender blauer Löwe, welcherin der rechten Pranke einen goldenen Stern und in der linken eine rothe Distel-staude wie im Schilde emporhält. Wahlspruch: „?LI1 XL?1ZIiX XO X8DLX".L (für die zweite Gemahlin des Ilr. Friedrich, geb. Prinzessin Henriette zuSchleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, und deren Sohn): Gleich dem Obigen,jedoch mit Mittelschild: in Schwarz eine Herzogskrone.
Die Familie Esmarch stammt aus dem Dorfe Esmark in Schleswig,woselbst die ältest-bekannten Mitglieder derselben im XV. Jahrhundert alsHörige des adeligen Gutes Satrupholm erbgesessen waren.
Jakob Claussen, -s 12. Juni 1635, Pastor zu Rabenkirchen, nachmalszu Uelsbpe und Fahrenstete, war der erste, welcher nach seinem Stammorteoen Namen Esmarch als Familiennamen annahm.
Friedrich Esmarck, Königl. Dänischer Etatsrath, wurde vonChristian VI., König von Dänemark, s. ck. 6. Oktober 1731, in den Adel-stand erhoben.
(Wappen ( 1731): Getheilt: oben in Blau drei (2:1) goldene Sterne undunten in Silber zwei aufwärts geschrägte grüne Zweige, überhöht von einer