Cecola von Waltier. — von Chappuis. 83
Crrola von Waltirr.
Katholisch. — Preuh. Adelstand unter dein Namen „Cecola von Waltier" 3. 3.Baden-Baden 7. September 1864.
Wappen ( 1864): Gespalten: vorn in Blau drei (2:1) fünfstrahlige goldene Sternemid hinten in Gold ein rechtsgekehrter Ritter, welcher ein goldenes Lilienszepter inder Rechten hält, auf grünem Boden. Auf dem gekrönten Helme mit blau-goldenenDecken ein wachsender doppelt-geschwänzter blauer Löwe, welcher einen goldenenStern zwischen den Pranken hält.
Bernhard Anton Maria Cecola, Premierlicutenant im 2. Schles.Husaren-Regiment Nr. 6, Adoptivsohn des Ludwig von Waltier,Premicrlieutcnants a. D., Letzten seines Geschlechts, wurde von Sr. M.Wilhelm I., König von Preußen, s. cl. Baden-Baden 7. September 1864unter dem Namen „Cecola von Waltier" in den Adelstand erhoben.
Vergl. den Artikel: von Waltier,f Bernhard Anton Maria Cecola von Waltier, geb. zu Ratibor6. September 1829, f daselbst 23. Oktober 1871 (Sohn des zu Ratibor2V. September 1854 f Bernhard Cecola, Kommcrzicnraths zu Ratibor,und der zu Ratibor 14. September 1884 f Antonie geb. Schwenzncrund Neffe und Adoptivsohn des zu Köln . . . f Ludwig von Waltier,Prcmierlieutenants a. D.), Rittmeister a. D., zuletzt im 2. Schles.Husaren-Regiment Nr. 6, vcrm. zu Trawnig 26. November 1860 mitFanny von Wallhofen und Matthias, geb. zu Czienskowitz23. August 1842, f zu Ober-Glogan 2. Juni 1865.
Töchter: 1. f Hildegard Antonie Pauline Helene Maria, geb. zu Trawnig14. Oktober 1861, f zu Ratibor 19. Januar 1890.
2. 1 Antonie Sclma Hildegard Maria, geb. zu Ratibor 25. November1863, tz zu Meran 30. Januar 1887.
3. Elfricdc Wally Katharina Maria, geb. zu Ober-Glogan 16. April1865. sTrawnig bei Twardowa in Oberschlesien.s
von Chappuis.
Evangelisch. — Preuß. Adelstand <1. ck. Berlin 8. Februar 1797. — In derProvinz Schlesien angesessen.
Wappen ( 1797): Innerhalb goldenen Schildesrandes in Blau eine aufgerichtetesilberne, mit einem roth-befiederten silbernen Pfeile belegte Armbrust, begleitetunten von zwei silbernen Sternen. Auf dem gekrönten Helme mit blau-silbernenDecken ein silberner Stern. Schildhalter: zwei nackte Engel auf braunem Posta-mente.
Die Familie Chappuis stammt aus dem Dauphins in Frankreich. —Jeröme Chappuis flüchtete nach Widerruf des Ediktes von Nantes 1685nach Bern.
Dessen Urenkel:
Franz Ludwig Chappuis, Major im Füsilier-Regiment von Schultz,wurde von Sr. Atz Friedrich Wilhelm II., König von Preußen, s. cl.Berlin 8. Februar 1797 in den Adelstand erhoben.
Alfred Friedrich Max von Chappuis, Hauptmann und Kompagnie-c hef im Hohenzollern. Infanterie-Regiment Nr. 40, erhielt von Sr. M.Friedrich Wilhelm IV., König von Prenßen, s. cl. Berlin 4. März 1854die Genehmigung zur Namens- und Wappenvereinigung mit „von Hof-m ann " unter dem Namen „ vonHofmann- Chappuis(S. diesen Artikel.)
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