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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
Entstehung
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aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (vom Jahre 1762):An Weingärten 22 Morgen, an Dienstplätzen oder Feldern, so dieUnterthanen haben, 3 M>, an Battungsfeldern 2 M., an Wiesen22 M., das sogenannte Haberfcld haltet 8 M.; an Busch, der sog.Haw 303 M. Eine Mahlmühle im Thal mit der Eselswiese 4 M-;eine Oelmühle daselbst mit dem Apfelbaumgarten IM.; 22 haus-gesessene Unterthanen im Thal. Zu Andernach ein Nittersitz mitHof und Ackerland (102 M.), Weingärten (2 M.), Hecken (4M.)und Wiese zu Namedy (2'/zM.)> Dieser Hof bestand im Jahre1586 noch aus 150 M. Ackerland, 5'/. M. Weingarten, ebensovielWiesen und 27 M. Hecken. Er trug damals ein 37 ^/z M. Korn,1 Fuder Wein und 3 Wagen Heu; dann an kleinen Pachten 2 fl.,an Hühnern 13 Stück, an Wein 6 Quart und an Oel 1 Pfund.(In Andernach ist gegenwärtig keine Spur dieses Hofes mehr vor-handen (er lag am sog. Steinweg); selbst der Burgstadel ist par-cellirt.) Zu Kell ein Hof mit Ackerland (83 M>), Wiesen (K M.),Hecken (20 M.). Zu Lützingen ein Hof mit Ackerland (80 M.),Weingarten (1 M.), Wiesen (1^/z M.), Hecken (2 M.). DerScheidtbusch zur Hälfte mit Burgbrohl eirea 10 M. Der Spies-geshof: an Ackerland, aber sehr schlecht, 8M., an Wiese ^ M.,an Busch 6 M. Dieser Hof war verpachtet für 3 Malter Kornund einen Hut Zucker. Die Mahlmühle war verpachtet für 20 Mal-ter Korn, eine Pistole in Gold und 5 Thlr., einen Hut Zucker und^ Pfund Muskatnüsse. Am Sonntage nach St. Servatii 1397stellten Peter Scholze's Sohn von Kruft und seine EhefrauGrete dem Burggrafen Heinrich einen Pachtrevers über dieseMühle aus; derselbe lautete auf 4 Jahre, und machten sich die An-pächter verbindlich, jährlich 28 Malter Korn Andernacher Maaßeszu geben. Die Mühle ward im Jahre 1812 als Domaine undzwar für die Summe von 9300 Franken versteigert. Die Oelmühle trug20 Thlr. Pacht, 2 Gulden Neujahr und 200 Oelkuchen; sie ward imJahre 1804 für 1625 Franken versteigert. Das Gut zu Andernachtrug 24 Malter Korn, die halben Trauben, einen Dueaten Gold, einenHut Zucker und Pfund Muskatnüsse. Der Hof zu Kell: 13 M.