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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
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die andere Hälfte und hatten auch bis zur Auflösung der Burg-grafschaft das Recht, dem Gerichte zu Breisich bcizusitzeu und densechsten Theil der eingehenden Sporteln einzuziehen.

An dem Zissener Ländchen, welches das Schloß Öldruckv on stolzer Höhe herab beherrschte, hatten die Herren von Rh ei neckebenfalls einen Anthcil. Philipp, Graf von Katzen-Ellbogenbelehnte 1447 Johann'), 1460 Diethrich von Nhcineck miteinem Achtel des Landes Olbrück in der Art, wie dies zuerst imJahre 1381 geschehen. An dem Schlosse und dessen Umgebung„als ferne man mit einem neuen geschmiedeten Seche (Pflugeiscn)auswendig der Mauern werfen kann" hatten dieselben aber keinenAntheil. Obgleich spätere Bclehnungen nicht mehr vorkommen, sofindet sich doch noch ein Theilungsbrief über die Herrschaft Olbrückzwischen dem Burggrafen Die brich und Johann und Paul,Gebrüdern von Breitbach, Herren zu Olbrück, vom Jahre 1501.Später geschieht indeß der Burggrafen in der Geschichte des SchlossesOlbrück keine Erwähnung mehr. (Die Grafen von Katzen-Ell-bogen waren wohl durch Erbschaft von dem Grafen von Wiedan diesen Theil Olbrück's gekommen.)

Die Kirche zu Urmitz, den St. Görgen Hof und die St.Görgen Leute, so dazu gehören und einen Hof zu Winningen(Urmitz und Winningen liegen beide im fetzigen Kreise Koblenz)trugen die Herren von Rh ein eck vom Domkapitel zu Bambergzu Lehen. Martin von Lichtcnstein, Dompropst zu Bamber g,belehnte 1425 Heinrich, — Albrecht, Graf von Werthheim,Dompropft daselbst, 1458 Johann, — Georg, Bischof von Bam-berg und z. Z. noch Verwalter der Domprvpstei, 1505 Philipp, —und Marquard, Dompropst, 1520 Christoph von Rh ei neckmit obigen Gütern. Die von Rh eineck mußten dafür jährlichzur Ostermcsse die Summe von 10 Gulden an den Prior desKlosters zu den Predigern in Frankfurt a. M. zahlen.

Mit Tomburg und Landskron wurden belehnt: Johannim Jahre 1422 vom Kaiser Sigismund; Diedrich 1442 vom

kiintker, IV. p. 47k.