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Die Burg Rheineck, ihre Grafen und Burggrafen : ein Beitrag zur Special-Geschichte der Rheinlande
Entstehung
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Die Burg Nheineck, in dem alte» Ahrgan und der Gcmarkung Breisich's gelegen, bildete unstreitig mit den Dörfern Brei-sich und Lutzingen Em Gebiet. Dies Gebiet gehörte imll. Jahr-hunderte, aus welcher Zeit die ersten nähern Nachrichten über diesenLandstrich vorhanden sind, den alten rheinischen Pfalzgrafem Pfalz-graf Otto übergab dasselbe im Jahre 1045 dem Stifte zu Esstn,welchem seine Schwester Theophanie (st 5. Mai i960) alsÄbtissin vorstand I. Späterhin entäußerten sich die Pfalzgrafcn auchder damals noch beibehaltenen Vogtci über Brcisich und Lützin-gen, indem sie damit die Grafeld von Jülich belehnten. Nurdie Burg Nhei neck und ein kleines, dieselbe umgebendes Grbiethielten sie in Händen, vielleicht bloö durch die schöne Lage derselbenam stolzen Rheine, an dessen Ufern sie kein zweites Schloß besaßen,dazu bestimmt. Höchst wahrscheinlich bewitthumte Pfalzgraf Sieg-fried seine Gemahlin Gertrud unter andern Allodien auch mitder Burg und deren Gebiete., Diese Annahme erklärt wenigstensam besten, wie Rh ei neck in die Hände dieser Gertrudc gekom-men, welche, eine Schwester der Kaiserin Richen za, der GemahlinLothars U., nach dem am 9. Mai 1113 in Folge des Gefechts

') Zöllner, Ilistaris pitllltiirn I>gg. 86 und !N9. Die gewöhnlicheAngabe, daß Brcisich eine Schenkung Königs Zwcntebvld gewe-sen, ist unrichtig, da es in der Urkunde dieses Königs Venn Jahre898 nicht unter den dem Stifte überwiesenen Gütern genannt wird!s> dieselbe in Fnnetc's Geschichte der Stadt Essen, >>, 2t6,