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Diplomatische Geschichte der alten Grafen von Ravensberg : mit einer Geschlechtstafel, Landkarte und Sammlung von CXXXIX Urkunden
Entstehung
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70
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Geschichte der Grafen

besehet), Zöllenbecku), und Ißelhorst x), lauter bekannte Ravenö^bergische Ortschaften, in diesen Gau ausdrücklich gesezet werden. Aberauch alle diese Oerter gehörten vormals in die Paderbornischc Diöces,da hingegen das Amr Ravensberg samt Engern den Bischof von Osna-brück, die beiden Aemter Limberg und Vlotho aber den Bischof vonMinden als ihre geistliche Obrigkeit erkannten ^).

Nun ist aus häufigen Beobachtungen, die ich selbst bei Beschrei-bung der Rheinpfalzischen Gauen zu machen Gelegenheit genug gehabthabe, sicher und gewiß, daß ein bischöflicher Kirchensprengel mehrereGauen in sich fassen könne, und daß dagegen nicht leicht ein Gatt unterzwei, viel weniger drei Bistümer geteilet worden sey. Mau kandaher, ohne allen andern Beweis, fürwahr annehmen, daß das AmtRavensberg und Engern zu einem andern, Limberg und Vlotho wiederzu einem andern Gaue, als dem Wessagau, gehöret haben. Eine nä-here Untersuchung aber und Bestimmung dieser Sache muß im Landeselbst vorgenommen werden.

§, il.

Von der heutigen Einteilung und Verfassung der Grafschaft Ra-vensberg findet sich die beste, obgleich nicht fehlerfreie Nachricht in derneuen Erdbeschreibung des Herrn Oberconststorialraths BÜfching.

Die

t)^bbatiam 8celäice Iltarn in pa^c> 8c in comitatu ?n6er!ci

com>ti5 hat Kaiser Heinrich II im Iare 1019 dem Bisrum Paderbornübergeben. LcÄate«. K?nm/. /'acls-'ö. t. I, x. 4ZZ.

u) in xaxo VVellaLa beim Falke l. c. p. 34.

x) in pAAo VVeüsxz, iblä. p. 44.

Dieses bezeuget Culemann Ravensberg. L^lerkwürdiAk. ?»rt. 2,k>»S- r9i