— 35^ —
mann a. D. Moritz Wilhelm von Mandelsloh ^ aus Eckstedt,Markvippach und Ballstedt. Dieser, am 9. März 5 707 geboren,war, nachdem er seine Studien auf dem Gymnasium zu Eisenachund auf der Universität zu Jena gemacht hatte, mit seinem Regi-ment nach Brabant marschirt und hatte von s 733 an sH Cam-pagnen am Rhein, in Ungarn, Schlesien, Böhmen und Italiennutgemacht. Im Jahre (753 nahm er den Abschied und ver-mählte sich mit Eleonore. Nach deren schon im Jahre (75H er-folgten Tode vermählte er sich am 5. October 5 756 mit SophieJuliane von Dobeneck (Tochter von Christof Friedrich auf Brand-stein und der Charlotte Friederike geb. von Seebach), welche ihm6 Rinder schenkte.^
3. Aar! Gattlob (592).
Er war zu Weimar am 23. Juli s726 geboren.^* DasCadettenhaus zu Dresden, in welches er aufgenommen wordenwar, vertauschte er in der Folge mit dein zu Berlin, in welchemer bis zum Unterofficier avancirte. Er wurde darauf Page am
^ Seine Eltern waren der Eisenach'sche Aamnierdircktor Anton Friedrichvon Mandelsloh (geb. f s?20) und Agnesa Elisabeth« von Troyff a. d. H.Schiebelau (f s7H8). Anton Friedrich'? Vater Jobst (f tS6t) hatte seine Ge-mahlin Sophia Vitzthum von Eckstedt letzteres Gut zugebracht.
^ Sein ältester Sohn Earl Friedrich Wilhelm, geboren t?S2, wurde t?6gin das Domstift Naumburg recipirt. Einer der H Zeugen war Christianvon Tümpling (unten 8).
„Daß der fiirstl. Sächß. Kammer-Junker, Herr Carl Friedrich von Tümp-ling, mit seiner Gemahlin, Frauen Johannen Charlotten, gcbohrnen von Berlepsch,einen Sohn mit Nahmen Carl Gottlob, welcher im Jahre t<2S den 22. Inligebohren, den 2g. clito taufen lassen, wird nach dem solches auf verlangenaus dem Key der hiesigen Hof-Kirche geführten Tauf-Protoeolle extrulrirstworden, snd tiäö xasboruli hierdurch atcksstiröt.
Weimar, den ^?. May t?8ö.
sD. 8.) Johann Gottfried Herder
F. S. Gber Hofprediger."