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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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Jahre s3s0 in das Pagenhaus zu Weimar. Am 30. Decembers8s3^ ernannte der Herzog Larl August den sSjährigen Junkerzun: Porteepeefähnnch bei dem Linien-Bataillon Weimar.^

d) auswärtige:

z. Frau Geheimde Räthin vou Braud geb. von Pölzig aus Naumburg,2. Frau Kammer Iunkerin vou Kirchbach geb. von Raschau aus Karlsdorfbcrge,z. Frau Hauptmann von Conllez in Stadt Roda,q. Herr Kammerhcrr von Egloffstein,

5. Herr Major Freiherr von Fritsch, beide aus Weimar,s. Frau von Morgenstern geb. von Bär auf Brochow in Hinterpommcrn,?. Fräulein von Tümpling in Stendorf,

8. Fräulein von Stutterhcim in Klosterlausnitz,z. Herr Kammerjunker von Tympling auf Näthcrn bei Zeitz,

;o. Herr Lieutenant von Tümpling,

Herr von Brandenstein in Porstendorf,

;2. Fräulein Christiane von Tympling allhier,

;z. Frau Hauptmann von Lichtenberg geb. von Münch auf Vippach-Edclhäuserbei Erfurt."

^ Die Gustav betreffenden Patente, alle mit den eigenhändigen Unter-schriften der Kriegsherren, im Archiv zu Thalstein.

^ Born Z7. Jahrhundert an sind in den Herzogthümern Weimar undEisenach zu unterscheiden:

Miliz in Gestalt von Land- und Stadt-Regimentern, welche, zur ver-theidignng des Landes bestimmt, außerhalb desselben keine kriegerische Ver-wendung sanden,

2. Fremden-Regimenter, auf Zeit geworben, zur Abgabe in den Kaiserlichen

und sonstigen Dienst,z. Haustruppen, zum Theil durch Werbung, zum Theil durch im Lande aus-gehobene Mannschaften gebildet.

Letztere bilden den Stamm des jetzigen 5. Thüringischen In-fanterie-Regiments No. (Großherzog von Sachsen).

Unterm 28. Vctober Z702 verfügte Perzog Wilhelm Ernst von Weimar,der Urgroßonkel des Herzogs Carl August, die Aufstellung einer Garde zuFuß, welche der Letztere im Jahre Z7Y0 zu einem Scharfschützen-Bataillonformirte.

Am q. Gctober ^ Lvs schloß der Herzog mit Preußen eine Convention ab,nach welcher das Bataillon auf ein Jahr in preußische Dienste trat; bei Auer-stedt focht es tapfer mit. Schon am 2. November trat aber der Herzog mit demBataillon, in Folge der Forderung Napoleon'?, aus dem Preußischen Heeres-verbande aus; nach dem zwischen dem Albertinischen Sachsen und Frankreichgeschlossenen Posener Frieden traten am ^S. Dccembcr auch die ErnestinischenHänser dem Rheinbünde bei. Ihre Contingcnte bildeten nun dasInfanterie-