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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
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Friederike verkaufte Bosewitz, nachdem es über 200 Jahrein der Tümpling'schen Familie gewesen war (II. 75), bald daraufan Alane Rosine Aistritz aus Sieglitz. Nin (800 vermählte siesich, in dessen vierter Ghe, mit Gottlob August von Trebra^aus Neudeck bei Torgau (S. (27), woselbst sie, nach ihrem Gemahl,am ((. ^ai (309 starb.

Philipp wurde auf seinen Wunsch in Posewitz, und zwar in.dem in der Nähe des Herrenhauses gelegenen Garten, beigesetzt.^

das Triftdurchzugsrecht von Tümpling durch den hohlen Weg bei Posewitz nachWonnitz damit abgelöst, daß Trebra ihm für den abzugebenden Trifthammeljährlich z fl. zu zahlen hatte (I. 27227Z und III. ^Z).

Die zu Posewitz gehörigen Tautenburgischen Lehnstücke waren aufseinen Antrag von dem Kurfürsten ihrer Mannlehnsart entkleidet und gegenZahlung eines Tanon in Erbe verwandelt worden (Archiv des Rechnungsamteszn Jena, Kspsrb., Abtheilnng VII^!No. Akten betr. die von Herrnvon Tümpling zu Poscwitz gesuchte Erbverwandlnng der bei seinem Gute be-findlichen Tautcnburgischen Manulehngrundstnckc,

Am 2. Juni t?9Z wurde seine Wittwe zu Dresden mit ihnen belehnt(Dresdener Lehnshof, Roruu^. ^7ZH fg., S. 206^).

^ Trebra, geboren Z7Z2 aus der Z. Ehe Christof Friedrich'? auf Brauns-roda mit Ernestine Auguste Edlen von der Planitz (S. ^27), hatte erst in hessischen,dann in gothaischen, endlich in kursächsischen Diensten gestanden. Nach derGefangennahme der Sachsen bei Pirna (II. HS2) trat er als Nolontair bei dempreußischen grünen Husaren-Regiment ein, wo er bei Seydlitz adjutantirte undden siebenjährigen Krieg mit großer Auszeichnung mitmachte. Im Jahre t?6owurde er Major, bei Torgau am Z .November (II. 7507sp focht er mit.

Nach dem Hnbertnsburger Frieden nahm er den Abschied und zog nachBraunsroda. Er vermählte sich in demselben Jahre mit Christiane Friederikevon Dieskau aus Knauthain, nach deren Tod mit deren Schwester EleonoreChristiane (f endlich t?-? mit Caroline Henriette Gräfin von Beust,

welche x?y7 starb.

Er hatte aus Ehe einen Sohn, Ernst (später auf Braunsroda), aus2. Eh e einen Sohn, August, dessen Sohn August, Gbcrforstmeister, auf Polenz,zwei Söhne hinterlassen hat, die K. Sächsischen Majore a. D. Hans Cnrt Herr-mann und Haus Felix Ewald von Trebra in Polenz bei Brandis bezw. Drcsden-Blasewitz. Gottlob August starb zu Neudcck, was er ^7?t gekauft hatte, am20. April ^sos. Friederikens Testament datirt von Neudcck März ^807.

^ Wie Philipp eine gute Bildung auszeichnete, so war er auch künstlerischbegabt. Don ihm stammen die s in einem Rahmen vereinigten, auf demRücken von ihm mit seinem Namen bezeichneten, in Thalstein befindlichenGel-Portrait?.