allein, ohne Stellung, angegriffen von der Krankheit, niedergeschlagenvon dein bittern Verlust der Seinen, in der fremden Welt ver-lassen da, in einem Lande, in dem er kaum darauf rechnen konnte,Theilnahme zu finden. Hierzu kam noch, daß dies furchtbare Jahrauch seine Kasse ungemein in Anspruch genommen hatte. Ausdiesem Grund und weil er sich körperlich für zu schwach fand, umeine so große Seereise zu unternehmen, verschob er die Rückkehrin die Heimath und suchte wieder Anstellung. Und leichter, alser erwarten konnte, fand er solche durch vermittelung seines früherenGouverneurs von Walakka, AI. Thomas Schippers, der inzwischenRath von Indien und jDräsident der Justiz-Tollegien zu Bataviageworden war, indem er im October s?73 die Stelle eines j)ro-cureurs im Rathe von Indien erhielt und damit die Befugniß, alsSachwalter Geschäfte zu treiben. Nachdem er diese Function 5 Jahreverwaltet und sich dabei eine hübsche Summe Geldes verdient hatte,regte sich in ihm von Neuem und lebhafter das Verlangen, seinVaterland und seine Verwandten wieder zu sehen. Gr bat daher,in der Absicht nach Guropa zurückzugehen, um seine Entlassungund erhielt solche auf wiederholtes Ansuchen vorn Anfang desJahres s?8H an. Wieder aber ward seine Abreise verzögert, daer, darauf bedacht, die Reisekosten möglichst zu sparen, vorerst ab-wartete, ob er nicht auf einen: nach Guropa gehenden Schiffe alsSecretair oder sonst Anstellung finden könnte, worüber die Zeitverstrich. Während dieser Zeit ward er von einen: seiner Freunde,Johann Adrian van Steinbergen aus Leyden, ersucht, für ihn dieFührung eines wichtigen processes zu übernehmen, welches An-suchen er nicht ablehnen mochte. Der van Steinbergcn, ein sehrreicher Wann, war nämlich aus gehässiger Wißgunst beschuldigtworden, sein Vermögen durch verbotenen Handel gewonnen zuhaben, und wegen dieses Grimens von: Fiskal zu Batavia beider Justizbehörde förmlich angeklagt worden, so daß er in Unter-suchungshaft gekommen war. Steinbergen ernannte nun unfern
Druckschrift
3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
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315
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