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Pfarrer von Camburg war damals Nathanael Wylius. —
Nachdem sein ältester Bruder Rudolf im ^sahre s69s vonHerzog Christian zum Rammerjunker ernannt worden war, erhielter diese Würde am 3. Februar s6y6.^ Auch er hatte aber schonlängst in Beziehungen mit dem Hofe von Cisenberg gestanden(S. 23 s—236).
Während Otto Wilhelm sich im Jahre s6Z2, ChristianLudwi g s6H3 vermählte, blieb Philipp, wie sein ältester Bruder,unvermählt.
3s Jahre alt, starb er am 2. Ami s7s0 zu Tümpling undwurde aus dem Friedhos zu Camburg begraben.^ Aber auchdieses Wohlthäters der Airche Grabstein ist nicht mehr erhalten.
Sehr vcrständniß- und pietätvoll hat man auch s. Z. die Leichensteinedes Cyriakskirchhofes und die Steine der Cyriakskirche theils in der Mauerdes Kirchhofes zu Camburg so vermauert, daß Erstere nicht mehr zu erkennensind, theils zum Bau der Chaussee benutzt!
Das erklärt es auch, daß alle lbumplinAiaua dort verschwunden sind, mitAusnahme des Grabsteins von Oswald von Tümpling ssi töSl), seit ^877 inThalstein (I. tS8 und 282).
^ Schloß-Archiv zu Cisenberg, Herrschaftliche Sachen II. 5. 52^ No. S02^.^ Kirchenbuch von Tainburg:
„t<uo den 2. May ist im Herrn selig entschlafen Herr Philipp Lebrechtvon Tümpling daselbst, Fürstl. Sächß. Cammer-Junker, und ist beygosetzt wordenauf hiesigem Friedhof.
Tcremonieen waren:p Bcy der Beysetzung wurde vorher und d arauf geläutet .. . Choral und.. . gesungen. Figuraliter musiciret. Hodlssss fuhr herauf. Unterwegswurde auch gesungen. Am Thor bin ich ... mitgegangen. Cs wurdenFackeln getragen. Bey der Beysetzung wurde nur eine Collekte gesungenund der Sarg ...
2. Bey der Gedächtnißpredigt, welche gehalten ward den 2. Juni heroben,lllsxbns ciabris: Cv. Ioh. „In meines Vaters Hause sind vieleWohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ichgehe hin, euch die Stätte zu bereiten. Und ob ich hinginge, euch dieStätte zu bereiten, will ich doch wiederkommen und euch zu mir nehmen,auf daß ihr seid, wo ich bin."
Die Adeligen Personen kamen um H Uhr herausgefahren. Hofleutcund die Bauern gingen auch in die Kirche und vor sich.