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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
Seite
251
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Jahre s6fi(s 6 den Tümpling (Tümpling, Tasekirchen, Heiligen-kreuz, Posewitz, Zöthen und Schieben), davon hatten Tümpling,Tasekirchen und Heiligenkreuz die Kanzleischriftsässigkeit und Ober-gerichtsbarkeit (nur Trölpa hatte noch beides), Schieben die Ober-gerichtsbarkeit.

Nach den Tümpling hatten die Münch (die mit Jenen alsdas älteste Geschlecht in der Grasschaft erscheinen II. s25) denreichsten Besitz (Münchengosscrstedt, Döbritschen und Würchhausen),dann erscheinen noch 7 andere Geschlechter, die Trcutz, Elben,Hanfmuß, Kannewurff, Krosigk, Nißmitz und Weißenbach.

Am 2. November s6fi3 wurde Rudolf zu Altenburg vonHerzog Christian mit Heiligenkreuz beliehen^, nachdem er zu derseinem Vater verliehenen Kanzleischriftsässigkeit (S. 2sc>) auch dieObergerichtsbarkeit am (0. Mai (63ß durch den Herzog erhaltenhatte.

Rudolf nahm sich eifrig der Wiederherstellung und der Er-weiterung der alten Kirche zu Heiligenkreuz (S. 2 Ich) an. DieErinnerung hieran bewahrt die auf S. 253 wiedergegebene In-schrift im Thor hinter der Kanzel.

Auch befindet sich sein Wappen an der Brüstung der Orgel-Empore.

Rudolf stand von Jugend auf in Beziehungen zum HerzogChristian von Eisenbcrg, welcher nur zwei Jahre älter als er warch*

Schinditz (Friedrich Tarl von Weißenbach),

Stöben (Georg Heinrich von Krosigk),

Tümpling,

Würchhausen (Heinrich Gerhard von Münch),

Zöthen.

^ Archiv der Finanzabtheilnng des Staatsministerium zu Mciningen.vergl. S. 2^s.

Zur Klarstellung der Beziehungen der Lrnestiner zu den Alber-tinern diene die auf umstehender Seite wicdergegebene Tafel (vergl. auch II. q H.