Jahre s6fi(s 6 den Tümpling (Tümpling, Tasekirchen, Heiligen-kreuz, Posewitz, Zöthen und Schieben), davon hatten Tümpling,Tasekirchen und Heiligenkreuz die Kanzleischriftsässigkeit und Ober-gerichtsbarkeit (nur Trölpa hatte noch beides), Schieben die Ober-gerichtsbarkeit.
Nach den Tümpling hatten die Münch (die mit Jenen alsdas älteste Geschlecht in der Grasschaft erscheinen — II. s25) denreichsten Besitz (Münchengosscrstedt, Döbritschen und Würchhausen),dann erscheinen noch 7 andere Geschlechter, die Trcutz, Elben,Hanfmuß, Kannewurff, Krosigk, Nißmitz und Weißenbach.
Am 2. November s6fi3 wurde Rudolf zu Altenburg vonHerzog Christian mit Heiligenkreuz beliehen^, nachdem er zu derseinem Vater verliehenen Kanzleischriftsässigkeit (S. 2sc>) auch dieObergerichtsbarkeit am (0. Mai (63ß durch den Herzog erhaltenhatte.
Rudolf nahm sich eifrig der Wiederherstellung und der Er-weiterung der alten Kirche zu Heiligenkreuz (S. 2 Ich) an. DieErinnerung hieran bewahrt die auf S. 253 wiedergegebene In-schrift im Thor hinter der Kanzel.
Auch befindet sich sein Wappen an der Brüstung der Orgel-Empore. —
Rudolf stand von Jugend auf in Beziehungen zum HerzogChristian von Eisenbcrg, welcher nur zwei Jahre älter als er warch*
Schinditz (Friedrich Tarl von Weißenbach),
Stöben (Georg Heinrich von Krosigk),
Tümpling,
Würchhausen (Heinrich Gerhard von Münch),
Zöthen.
^ Archiv der Finanzabtheilnng des Staatsministerium zu Mciningen.vergl. S. 2^s.
Zur Klarstellung der Beziehungen der Lrnestiner zu den Alber-tinern diene die auf umstehender Seite wicdergegebene Tafel (vergl. auch II. q H.