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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
Entstehung
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Elisabeth Dorothee nahm am 54- ^) uli 5669 an dem Lcichen-begängniß des Herzogs Friedrich Wilhelm'? II. Theil (S. 23 s).

Ihre Enkelin Johanna Eleonore von IVcrthern vermähltesich im Jahre (753 mit Earl Friedrich von Tümpling a. d. H.Easekirchen (unten Eap. XVII. X).

2. lZudolf Mbrccht II. auf tzeillgenkreuz (114).

Rudolf, geboren am 4. Juni (635^, war bei dem Tode desVaters erst 54 Jahre alt. Über ihn wie über seine jüngerenBrüder Philipp Lebrecht (Ich Jahre alt), Otto Wilhelm (9 Jahrealt) und Christian Ludwig (6 Jahre alt) führte die kluge undenergische Rlutter, welche mit ihren Rindern von Altenburg nachTümpling zurückgekehrt war, die Vormundschaft. Wenn sie einer-seits darauf bedacht war, ihre Rinder,Ihren nunmehr seel. Vaterzu Ehren zu waß rechten" zu erziehen*'^, so war sie auch daraufbedacht, für die Rittergüter im Hinblick auf ihre Söhne zu sorgen.

* Philipp Heinrich, seit zs-t? Amtmann zu Allstedt, wurde im Jahrezsss Amtmann der Ämter Roda, Leuchtenburg und Grlamiinde (S. 2zs).

^ So schrieb sie ä. cl. Tümpling t2. December tS70 an die Vormundschaftzu Altenbura (Altenburger altes Haus-Archiv, Tl. X No. St, fol. W:

Thür- und Fürst!. Sachs, in vormnndtschasft HochverordneteHerren Tantzler und Räthe.

UuAniüei, Hoch Edelgebohrne pp. pp.

Ich trage, nicht unbillig, Vorsorge, wie meine Rinder, Ihren nunmehroseel. Vater, und meinem Eheliobsten, dem gewesenen Fürstl. Sachs. Altenbnrg'-schen Hoff Marschall, Herrn Philipp Heinrich von Tümplingk, zu Ehren,zu waß rechten erzogen werden möchten, sonderlich verlange ich dieses, undwürde mir zu Hoher Gnade gereichen, wenn einer von den Söhnen IhreFürstl. Durchl. unßern Gnädigsten Prinze alß aufwarttcn solte.

lveiln nun zu dcncnselben ich das gute vertrauen gesctzet, Sie werden,in ansehung erwchntes meines Eheliebsten, diesen Hochfürstl. Hauße über-w Jahre geleisteten treuen Dienste, mir hierinnen Aratüüoivsir und darzu be-hüfflich erscheinen.

So ist mein Ehrcndicnstlickes bitten, Sie wollen durch Ihre hohe vcr-mögenheit vermitteln helffen, daß Einer von meinen Söhnen, so darzu tüchtig