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höchste Philipp dein Irdischen entzogen „und dannenhero vorantrctung dieser fürstlichen Untervorinundtschafft albereit darin einenso mercklichen riß gethan habe. Der wolle ferner von der gnädigstenHerrschaft allen Verlust treuer Diener lange Zeit hinterziehen, allesUnglück abwenden und die hinterlassene Frau Wittib und Erbenkräfftiglich trösten." *
Das Leichenbegängniß des Herzogs und seine Beisetzung inder Hofkapelle fand am sH. Juli Statt Tags darauf wurdePhilipp in der Bartholomäikirche^'^ beigesetzt, also schon vierWonate nach seiner Ubutter (S. (99)«
Philipp unterschrieb und siegelte so:
* Haus-Archiv zu Altcnbnrg, LI. VII. Nr. 7-5, „fürstliche Vormundschafts.Acta ans der Löserischen vorlasscnschaft von Herrn Geheimen Rath von Ein-siedel übersendet s. September :s?o."
Herzog Friedrich Wilhelm III. starb übrigens schon nach drei Jahren, amApril ^672. Das Land fiel zu an Herzog Ernst den Frommen vonGotha (auch Tümpling, Heiligenkreuz, Tasekirchen, Poscwitz, Zöthen undSchieben), zu tzt an dessen Neffen Herzog Johann Ernst II. von Weimar (auchBorg- und Stadt Sulza).
^ An die Stelle Philipp'? war der Kurfürstliche Hof-Marschall EhristianErnst von Kanne getreten, als am 52. Juli die Leiche des Herzogs aus derSchloßkapclle in das Rathhaus übergeführt wurde.
Bei der Leichonprozession, welche am zq. Juli nach der Schloßkirchezurückging, fungirten s Tümplings, und zwar aus dem Hause Bergsulza-Adam Friedrich, der die Trauerfahne trug (II. 200), seine jüngeren BrüderJohann Georg und Georg Christof, die das Tranerpferd führten (II. 2Z0und 2^2) und sein Vetter Veit Ludwig (II. 26Z), welcher mit Adam Friedricha. d. H. Posewitz (zz—ss) je eins der 8 Pferde des Leichenwagens führte —endlich Philipp'? älteste Tochter Elisabeth Dorothee von Breitonbauch.
-5-5» Der eine Thurm derselben war am 2z. Februar ^S5? eingestürzt, imfolgenden Jahre war der andere abgetragen worden, worauf an, 5. Juni zsso