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3 (1894) (Geschichte der 1822 bezw. 1867 im Mannstamm erloschenen Häuser Posewitz und Casekirchen (Tümpling)) : mit Urkunden-Anhang, Bildnissen, anderen Kunstbeilagen, Nachträgen und Berichtigungen zu den drei Bänden, zwei Siegeltafeln, zwei Handschriftentafeln, General-Register für die drei Bände und dem Stammbaum von der Theilung in Linien an
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denen Widrigkeiten und ungemach gedultig übertragen, die auf-fliegende Flamme der Uneinigkeiten, Zwistigkeiten und Mißver-ständnisse zeitig gedämpsft, bey so manchen Weitläuffigen mühsainenAusrichtungen nach alten Fürstlichen Wohllöblichen Gebräuchenohne Tonfusion alles eingerichtet, iedermann gerne gehöret, allerAnflehenden Sachen bey Gnädigster Herrschafft unpartheiisch vor-getragen und gehandelt, mit rath und that Allen beygesprungen,seinen NIarschallstab gebührend, löblich und redlich geführet undso viel menschlich-möglich sich so erwiesen, daß wie vormahlensein Leben Freude, also nunmehr sein todt ihrer Viel Trauernund Betrübniß verursachet. . ."

Philipp wurde von seinem Herrn mit mancherlei Aufträgenun d Aussionen auch nach außerhalb betraut. Von seinem s7. Jahrean hatte er ja in der Schule der beiden Oxenstierna und Heinrichsvon Nassau sich darin geübt. Der Herzog, nachdem er die sechzigAahre überschritten, sing zu kränkeln an und so kam es, daß ersich bei allerlei Gelegenheiten vertreten lassen mußte. Als demGrafen Albrecht Anton zu Schwarzburg im Jahre s667 ein Sohn(Ludwig Friedrich) von seiner Gemahlin Aemilie Juliane, Gräfinvon Barby, geboren und Friedrich Wilhelm zu der auf den ch De-cember angesetztenGinsegnung" eingeladen worden war, beauftragte er, da er zu dieser Zeit gerademit Flüssen und dergleicheninooininoäitäten ziehmlich beschwehret" war, Philipp mit seinerVertretung in Rudolstadt und schrieb am 2st. November an denGrafen:

Friedrich Wilhelm w. Nnsern Gnädigen grüß zuvor, wohl-gebohrncr Grafs, lieber getreuer, demnach Wir an Nnßer undNnßerer fürstlichen Herz Vielgeliebten Gemahlin Statt zu der vonTuch auf den ch Oeeombris angestelten Ginsegnung Gures vonGott beschehrten jungen Söhnleins, den Vesten, Unßcrn Hoff Rlar-schalch und lieben getreuen fichilipp Heinrich von Tümpling daselbstund zu Hciligenkreuz und Aasekirchen abgefertiget, so zwcyfeln Wir