— 206 —
Oswald II. auf Berg- und Stadt Sulza sowie Stöben (II. (75bis (96) zum Bonmuid. So vertrat ihn dieser bei dein unter'm3. October (657 über den Nachlaß seines Großvaters RudolfAlbrecht I. auf Tümpling und Leislau abgeschlossenen, von HerzogFriedrich Wilhelm II. konfirmirten Grbtheilungsreceß.^ Laut dem-selben bekam Rudolf Heinrich Leislau, wozu sein Oheim PhilippHeinrich noch 3(92 fl. baar zulegte, indem dieser Tümpling für9000 fl., ohne Beschwerung, annahm ((6(0 waren es ohne Be-schwerung 9?93 sl- gewesen).
Fünf Jahre darauf, zu Tasekirchen am (fl. April (662, tauschtesein Oheim Philipp Heinrich für ihn das Rittergut Tasekirchenin der Grafschaft Tamburg, unter Zuzahlung von 3000 fl., gegenLeislau ein. Der damalige Besitzer^ von beiden Theilen von Tase-kirchen war Thristof Friedrich von Meusebach, ein Sohn des im^ahre (623 zu Altenburg enthaupteten Otto Wilhelm von Meuse-bach (S. 6) und der Anna Magdalene geb. v. Tümpling a. d. H.Posewitz, Tousine von Rudolf Hcinrich's Bater.
Der von Philipp Heinrich und Rudolf Heinrich unterzeichnete
" Herzogliches Rcgicrnngs-Archiv zu Altonburg, Abschiede und Verträgeeis uo. ;ssö—;ssz, privat-Archiv, Cl. I. L. Anhang IX No.
^ Als Besitzer von Tasekirchen erscheinen:
;587 Antonius von Harstall ^
(von Z5H0 an) ) I. 28;
tsyo Hans Georg von Harstall)
ZSZ2 Erhard von Meusebach
/Clara von Landwüstl ,;S28 , Erben
(von Meusebach )
Christof Friedrich von Meusebach/ Johann Christof von Landwüst^^^(Gtto Philipp von Meusebach.
Der Kilchberg von Casekircheu war ein für die dortige Gegend heiligerPunkt, er innß schon eine heidnische Cultnsstätte gewesen sein. Die auf ihmgegründete Kirche des h. Nicasius ist eine der ältesten der Gegend; im Mittel-alter war sie eine IVallfahrtskircho. Die gegenwärtige Kirche ist ^720-^72)erbaut worden (nnter Rndolf Heinrich'? Vetter Christian Ludwig von Tümp-ling — unten Cap. XV. 8).