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Im Jahre f652 wurde er Mitglied der „FruchtbringendenGesellschaft" (S. s85). 5ie hatte das Jahr zuvor ein neues Ober-haupt in dem regierenden Herzog Wilhelm von Weimar erhalten.Rudolf gehörte zu den zehn ersten, von dem Herzog aufgenommenenMitgliedern.^ Er erhielt den Gesellschastsuamen: „Der Ein-wurzelnde"; der Gänsefuß wurde ihm ausgetheilt und erhielt erals Aernspruch: „Erweitert fein Läger".^
„Hierauf folgten zwei adlige Marschälle, als Johann Heinrich von Vogelzn Ulleben und Bollstedt, Fürstlich Sächsischer Landshauptmann, und HansAndreas von Ütterodt zu Wenigenlupnitz, welche die Schlüssel zur Cmporkirchebei sich hatten, dadurch die fürstlichen Personen und Die von Adel eingangcn.Dem abermals Schnlknaben nachgefolgct, die vovalitsr gesungen, und zwardie beßten, deren Direktor der Cantor von Arnstadt gewesen. Nach diesensind kommen die Resselpauker und vier Trompeter, dann noch zwei adligeMarschälle, als Georg von Rötschan, F. S. Hofmeister, und Georg von Wangen-heim zu Tüngeda, F. S. Stallmeister, und auf diesen nachfolgende von Adel, als:Haubold von Starschedel,
Hans Haubold von Miltitz,
Rudolf Wilhelm von Tümpling,
Hans Julius von Burckersroda,
Hermann Adolf von Harstall,
Wolf Siegmnnd von Mterodt zu Scharffenberg,
Matthaeus Scholze, Würtemb. Hofmeister,
Veit Ludwig von Seckendorf."
Über die Freudensxiele Herzog Crnst's des Frommen vergl. p Hcrm.Gebhardt, Pfarrer in Walschleben bei Gotha, Thüringische Rirchengeschichte,Schlußband, Gotha ^882, und 2) Vtto Dcvrient in der Zeitschrift des Vereinsfür Thüringische Geschichte und Alterthumskunde, Neue Folge, Z. Bd., JenaZ38Z.
^ volrad Graf zu Waldcck,
Wolf Dietrich von Brandenstein,
Heinrich d. Ä. Reuß,
Ludwig von Wülcknitz,
Rudolf Wilhelm von Tümpling,
Hans Rudolf von Ziegler,
Wolf Albrecht von Weidenbach,
Christof von Laß,
Philipp Melchior Dido zum Fürstenstcin,
Friedrich Wilhelm II., Herzog zu Sachsen-Altenburg.
Der Neu-Sprossende Teutsche Palmbaum :c., zsss, S. Z87.